
Wenn langjährige Mitarbeiter freiwillig oder unfreiwillig aus dem Unternehmen austreten verlässt mit ihnen auch das, durch ihre Tätigkeit im Unternehmen erworbene, implizite Wissen die Firma. Enorme Potenziale können verloren gehen wenn Wissen, welches bereits vorhanden ist, nicht richtig weitergegeben und kommuniziert wurde und somit erneut aufgebaut werden muss. Umso wichtiger scheint deshalb eine ordnungsgemäße Dokumentation und in weiterer Folge auch Weitergabe des erworbenen Wissenstandes. Aufgrund der Brisanz dieses Themengebiets erscheint es sinnvoll, dass sich die Masterarbeit einerseits mit der immer größeren Herausforderung einer angepassten Wissensweitergabe allgemein in Unternehmen beschäftigt. Es sollen unter anderem mögliche theoretische Arten und Strategien der Wissensweitergabe aufgezeigt und die Phasen eines Wissenstransfer-Vorganges erläutert werden. Zusätzlich wird auf das mögliche Auftreten eines spieltheoretischen Dilemmas zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer hingewiesen. Machtgedanken und gegenseitiges Vertrauen spielen hierbei eine große Rolle. Darüber hinaus soll aber auch auf die tatsächlich stattfindenden praktischen Handlungsweisen, welche im Zusammenhang mit dem Transfer des Wissens von Mitarbeiter zu Mitarbeiter stehen, eingegangen werden. Gibt es konkrete Strategien in Unternehmen die angewendet werden um das Wissen zu erhalten? Wie sieht der Vorgang der Wissensweitergabe in der Praxis aus? Zusammengefasst soll herausgefunden werden, ob seitens des Unternehmens das Bemühen besteht, das Wissen von Mitarbeitern zu dokumentieren und in weiterer Folge an andere Mitarbeiter weiterzugeben. Die Masterarbeit soll die dabei genannten Schwierigkeiten aufzeigen, gleichzeitig aber auch etwaige Lösungsvorschläge bieten.
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