
Vorliegende Diplomarbeit setzt sich mit dem Phänomen Transmedia Storytelling auseinander. Es handelt sich dabei um eine Erzählweise, bei der Geschichten mittels mehrerer Medien erzählt werden und dabei eine kohärente, fiktionale Welt erschafft. Jedes Medium soll dabei als autonomes Werk, also unabhängig von anderen Texten im transmedialen Netzwerk, konsumierbar sein und gleichzeitig etwas Neues, zur übergeordneten Welt beitragen. Es ist nicht nötig alle Erweiterungen zu konsumieren. Werden aber beispielsweise ein Film, ein Comic und eine Online-Serie geschaut und dazu noch ein Videospiel gespielt, die alle Teil derselben einheitlichen fiktionalen Welt sind, ergibt sich ein besonderes Unterhaltungs-Erlebnis. Ziel der Produzenten ist es, ein möglichst weites und dicht ineinander verwobenes Netzwerk aus Erweiterungen zu erzeugen, in welchem sich die Konsumenten bewegen können und so ein möglichst vollständiges Bild der fiktionalen Welt erhalten. Sogenannte „Migratory Cues“ verweisen die Rezipienten auf weitere Texte und signalisieren einen Medienwechsel. Der Aufbau solcher transmedialer Netzwerke und die Verbindungen zwischen den einzelnen Medien zueinander, werden anhand der Science Fiction-Dramaserie „Heroes“ und ihren Erweiterungen aufgezeigt. Einen wichtigen Aspekt der Arbeit stellt dabei die Rolle der fiktionalen, transmedialen Welt, dar. Sie ist das zentrale Bindeglied aller Erweiterungen. Eine weitere Besonderheit ist die Einbindung der realen Welt der Konsumenten in die Erzählung. In dieser Arbeit wird gezeigt, wie sich die fiktionale Welt der realen angleicht und dadurch die Grenze zwischen Realität und Fiktion verschwimmt.
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