
handle: 10419/57763
Fama und French (1992, 1993) haben erstmals gezeigt, dass Portfolios aus Unternehmen mit einem hohem Buch-/Marktwertverhaltnis (sog. Value Stocks) eine signifikant hohere durchschnittliche Rendite erzielen als Portfolios aus Unternehmen mit einem niedrigen Buch-/Marktwertverhaltnis (sog. Growth Stocks). Diese relative Uberrendite von Value Stocks wird in der Literatur als Value Premium bezeichnet. In diesem Papier wird untersucht, ob sich mit der Value Premium, genauer mit dem Kauf von Value Stocks und dem gleichzeitigen Verkauf von Growth Stocks, noch Geld verdienen lasst, wenn Transaktionskosten berucksichtigt werden. Zur Messung der Transaktionskosten wird ein umfassender Ansatz nach Lesmond et al. (1999) gewahlt, der u.a. den Spread, Maklergebuhren und sonstige Provisionen beim Handel mit Wertpapieren berucksichtigt. Die Berucksichtigung von Transaktionskosten fuhrt zum Verschwinden der Value Premium - auch dann, wenn fur Liquiditat und die Grose der Unternehmen kontrolliert wird. Unterschiedliche Arten der Portfolioumschichtung sowie die Betrachtung verschiedener Untersuchungszeitraume andern an diesem Ergebnis ebenfalls nichts. Das Verschwinden der Value Premium ist auf die hoheren Transaktionskosten beim Handel mit Value Stocks im Vergleich zu Growth Stocks zuruckzufuhren. Da gleichzeitig der Leerverkauf von Growth Stocks hohe Kosten verursacht, ist es Arbitrageuren nicht moglich, eine profitable LongShort-Strategie anzuwenden. Unter der Berucksichtigung von Transaktionskosten lasst sich mit der Value Premium kein Geld verdienen.
liquidity, Transaction costs, ddc:330, G14, value stocks, value premium, Transaction costs,value stocks,growth stocks,value premium,liquidity, G12, growth stocks, jel: jel:G14, jel: jel:G12
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