
doi: 10.11586/2024077 , 10.11586/2025049
Die Verbreitung von Desinformationen in Europa stellt eine erhebliche Bedrohung für demokratische Prozesse und das Vertrauen in Medien und demokratische Institutionen dar. Um dieses Problem erfolgreich anzugehen, braucht es wirksame Regulierung und Unterstützung durch die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten. Verschiedene Akteure, darunter zivilgesellschaftliche Organisationen, Forschungseinrichtungen, die Privatwirtschaft und die Medien, setzen vielfältige Strategien wie Faktenüberprüfung, Forschung, Medienkompetenz und vieles mehr ein, um Desinformation zu begegnen. Sie stehen jedoch vor eine Reihe an Herausforderungen, u.a. der Menge und Geschwindigkeit von Desinformationen, begrenzten Ressourcen und dem Dilemma zwischen kommerziellen Interessen und öffentlicher Verantwortung abzuwägen. Dieser vom GPPi (Deutschland) verfasste Report betont, dass die Durchsetzung bestehender (EU-) Gesetze, nachhaltige Finanzierungsmechanismen (insbesondere für zivilgesellschaftliche Ansätze), ein breiterer Datenzugang für Forschungszwecke, die Stärkung der Medienkompetenz und ein langfristiger, umfassender Ansatz, der alle Interessengruppen einbezieht, Vorrang haben müssen, um die Bedrohung durch Desinformation wirksam einzuschränken und ein resilientes Informationsökosystem zu fördern. Dieser Bericht ist Teil einer internationalen Forschungsreihe, die unter dem Motto “Demokratie stärken, Desinformation begegnen” durch das Upgrade Democracy Team von 2023-2024 beauftragt und betreut wurde.
Desinformation, Zivilgesellschaft, Privatwirtschaft, Europa, Demokratie
Desinformation, Zivilgesellschaft, Privatwirtschaft, Europa, Demokratie
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