
doi: 10.1038/127089a0
\textit{E. A. Milne} hat mehrere Einwände gegen die Jeanssche Theorie des Sterninnerns erhoben [``Stellar structure and the origin of stellar energy'', Nature 127, 16--27 (1931; \url{doi:10.1038/127016a0})]. Er behauptet, daß Jeans das Vorhandensein von Riesen, Zwergen und weißen Zwergen nur durch Zuhilfenahme von ad hoc-Hypothesen, die der Physik entlegen sind, zu erklären vermöge, insbesondere durch die Annahme, daß Sterne Atome von weit höherem Atomgewicht enthalten, als auf der Erde beobachtet wird, die ununterbrochen als Strahlung verschwinden. Diese und noch andere Einwände Milnes betrachtet Jeans als äußerst fehlerhaft und setzt in einigen Sätzen die Grundlagen seiner Theorie auseinander. Die Sterne betrachtet er als stabil, doch nicht notwendig gasförmig. Die angenommene Atomzahl 95 scheint am besten mit den Beobachtungen vereinbar zu sein, doch auch eine kleinere Zahl würde noch zu guter Übereinstimmung führen. Milnes neue Entdeckungen, wie z. B. die Unabhängigkeit der Masse und Leuchtkraft u.a.m., hat der Verf. seiner Meinung nach selbst schon vor mehr als 10 Jahren früher aufgefunden. Der Hauptunterschied zwischen ihm und Milne besteht in der Art der Integration der Grundgleichungen, Milne schreitet von der Oberfläche gegen das Sterninnere vor, der Verf. aber integriert vom Sterninnern nach außen, wobei er von einer einzigen Lösung daselbst zu einer großen Anzahl von Lösungen, die verschiedenen Grenzbedingungen an der Oberfläche sprechen, gelangt. Der Unterschied zwischen dem Verf. und Eddington besteht dann auch nur in der Art der Betrachtung des Sterninnerns, dieses wird von Eddington als notwendig gasförmig angesehen, eine Ansicht, die der Verf. nicht vertritt.
astronomy, astrophysics, Galactic and stellar structure
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