
doi: 10.1007/bf03354950
Die Verarbeitung von Sprache beinhaltet haufig die Losung von lokalen Konflikten, die dadurch entstehen, dass gleichzeitig miteinander nicht vereinbare Prinzipien oder Praferenzen interagieren. In dem vorliegenden Aufsatz werden auf der Basis empirischer Befunde, die mittels zeitlich hochauflosender Methoden erhoben wurden, unterschiedliche Aspekte dieser Konfliktlosung vorgestellt und diskutiert. Als Ausgangspunkt wird gezeigt, dass die Konfliktlosung eine Funktion der zeitlichen Zuganglichkeit der jeweiligen kritischen Informationen ist. Daruber hinaus gestatten experimentelle Studien die Annahme, dass Informationen unterschiedlicher sprachlicher Domanen miteinander interagieren, wenn diese gleichzeitig aktiviert werden konnen. In einem abschliesenden Teil wird das Zusammenwirken globaler und lokaler Konfliktlosungsstrategien vorgestellt und es wird gezeigt, dass Mechanismen der Online-Verarbeitung durch globale Praferenzen korrigiert werden konnen bzw. aus einer Gesamtsatzperspektive verdeckt werden.
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