
doi: 10.1007/bf02169345
Wit wissen, dab sich die Zahnleiste in den Teil hineinstiilpt, der sp~ter zum knSchernen Gaumen wird. In dieser halbkreisfSrmigen Zahnleiste bilden sich die Zahnkeime. Der Alveolarfortsatz w~ehst gleichzeitig mit dem Zahn. Dieser n immt dieselbe Richtung ein wie der Alveolarfortsatz, d.h., er wii, chst naeh unten, naeh aul3en und nach vorn, wie es :Brash gelehrt hat. Von Anfang an ist der Bogen, auf dem die Z~hne angelegt sind, halbkreisf6rmig und bleibt es w~thrend der Dauer des Zahndurehbruehs. Die Zi~hne ordnen sich auf dem Mantel des stumpfen Kegels zwischen kleiner und grof3er Basis an. Mit fortschreitendem Zahndurehbruch erweitert sich der Zahnbogen. Die Bewegung des Zahnes vom Oft seiner Entstehung bis zum Ort seines Durehbruchs kann also als eine einfache Bewegung vertikalen Wachstums angesehen werden, ohne jedoch dabei Bewegungen im sagittalen oder anterio-posterioren Sinne auszuschliei]en. Auf al]e Fi~lle bleibt das Zahnkeimgebiet, das ieh ,,apikale Zone" nennen mSehte, unveriindert. :Es kann also eine Waehstumsinsuffizienz des Zahnbogens aueh in einer Insuffizienz der vertikalen Entwicklung ihren Ausdruek finden. Die vertikale Entwicklung des Alveolarfortsatzes verleiht ira Grunde genommen dem Zahn eine Bewegung im Sinne der drei Riehtungen des Raumes. Wenn nun die kleine Basis bekannt und die groi3e Basis leicht mit Hilfe der Schemata yon H e r b s t und anderen zu best immen ist, so kann man die fiir eine ausreichende Breite erforderliche vertikale ttShe ermitteln. Gelangt man hierbei zu der Erkenntnis, dab das vertikale Wachstum nicht geniigend Platz fiir die Ziihne schafft, so muB man, um das Zahnmaterial zu vermindern, zur Ext rak t ion schreiten. Eine weitere TherapiemSglichkeit w~re die Gaumennahterweiterung.
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