
doi: 10.1007/bf01722683
Als Objekt benutzten wir den Fus von Helix pomatia. Wir reizten diesen „peripher“ mit faradischen Stromen bei verschiedenen Temperaturen. 1. Ein Objekt im Besitze aller seiner Ganglien ergab bei Temperraturerhohung fur seine Reizschwelle eine Optimumkurve. 2. Ein gleiches Objekt ergab bei Reizung mit konstantem R. A. fur die Ausschlagshohe auch eine Optimumkurve. 3. Ein Objekt ohne Cerebralganglion ergab bei Reizung mit konstantem R. A. fur die Ausschlagshohe auch eine Optimumkurve. 4. Bei Vergleichung dieser beiden Optimumkurven fur die Ausschlagshohe vor und nach Exstirpation des Cerebralganglions bei demselben Objekt ergab sich: a) das die Kurve in den Versuchen ohne Cerebralganglion bei den untersuchten Temperaturen immer hoher liegt als die Kurve des normalen Tieres; b) das der Abstand zwischen beiden Kurven bei Temperaturerhohung fortwahrend groser wird. 5. Hieraus ist zu schliesen, das das Cerebralganglion einen hemmenden-Einflus auf die Reizbarkeit ausubt, welche Hemmung bei Temperaturerhohung fortwahrend groser wird. Das Cerebralganglion setzt also die Wirkung hoherer Temperaturen auf die Reizbarkeit herab.
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