
doi: 10.1007/bf01341589
Es wird theoretisch und experimentell gezeigt, da\ die osmotisohen Erscheinungen mit der Kinetik der gelosten Substanz (der nichtpermeierenden Anteile der Losung) nicht erklArt werden konnen, sondern vielmehr mit dem Dampfdruck-unterschied, welchen das Losungsmittel (der permeierende Anteil) auf beiden Seiten der Membran aufweist. Auf diesem Wege kommt man zur Folgerung, welche auch experimentell verifiziert wurde, da\ bei einem osmotischen System, welches auf beiden Seiten der Membran Losungen von gleicher Konzentration aber von verschiedener Temperatur besitzt — im Gegensatz zur klassischen Theorie — die wArmere Seite an die kAltere Losungsmittel abgeben kann, indem sie sich selbst konzentriert und die kAltere verdunnt. Durch diesen Flussigkeitstransport — entgegen dem KonzentrationsgefAlle infolge WArme-differenz — wird eine ErklArungsmoglichkeit dafur geliefert, wie die biologischen Systeme ihre bisher unerklArbare Wassermobilisation zu verrichten imstande sind.
| selected citations These citations are derived from selected sources. This is an alternative to the "Influence" indicator, which also reflects the overall/total impact of an article in the research community at large, based on the underlying citation network (diachronically). | 4 | |
| popularity This indicator reflects the "current" impact/attention (the "hype") of an article in the research community at large, based on the underlying citation network. | Average | |
| influence This indicator reflects the overall/total impact of an article in the research community at large, based on the underlying citation network (diachronically). | Top 10% | |
| impulse This indicator reflects the initial momentum of an article directly after its publication, based on the underlying citation network. | Average |
