
doi: 10.1007/bf00414492
Die Komplikationsmoglichkeiten, die mit der Ausfuhrung der Trabekulotomie verbunden sind, gaben zu einer kritischen Betrachtung Anlas und fuhrten zur Entwicklung der sog. Hakensonde. Diese Sonde wird nicht in die Vorderkammer eingedreht, sondern das Trabekelwerk wird sukzessiv unter Zuruckziehen der im Schlemmschen Kanal liegenden Sonde zerrissen. Damit entfallen die Komplikationsmoglichkeiten, welche mit dem Eindrehen der Sonde verbunden sein konnen. Drei Techniken der Trabekulotomie werden miteinander verglichen: Trabekulotomie nach Harms mit Eindrehen der U-Sonde uber 60° bzw. 120° sowie Trabekulotomie mit der Hakensonde uber 60° der Zirkumferenz. Es ergibt sich, das die Hakensonde das vordere Augensegment am geringsten traumatisiert. Vor allem kommt es wahrend der Trabekelwerkdurchtrennung nur zu einer geringen Blutung; haufig fehlt diese sogar ganz. Die Beeinflussung des Augeninnendrucks ist nach Anwendung der Hakensonde oder der U-Sonde nicht signifikant unterschiedlich. Eine Abhangigkeit von der Lange der Zerreisungsstrecke lies sich nicht nachweisen.
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