
doi: 10.1007/bf00408216
1. Der Begattung von Sepia officinalis L. dienen zwei besondere Organe: der hektokotylisierte linke Ventralarm des ♂ und die Bursa copulatrix des ♀. 2. Der Hektokotylus ist nur in seiner distalen Halfte mit vier Reihen von Saugnapfen ausgestattet, der proximale weist dagegen nur Querleisten und oft noch einige rudimentare Saugnapfe auf. 3. Die Bursa copulatrix ist eine kranzformige Tasche um den Mundkegel des Weibchens. Auch das Mannchen hat eine ahnliche Tasche an der gleichen Stelle, deren Bedeutung unbekannt ist. 4. Bei der Spermatophorenubertragung stellt der hektokotylisierte Teil des linken Ventralarmes eine rinnenformige Verbindung zwischen dem Trichter des Mannchens und der Bursa des Weibchens her. 5. Vor der Ablage eines Eies bildet das Weibchen aus seinen Fangarmen einen Raum, dessen Boden von den flach aneinandergelegten ventralen und das daruber befindliche Gewolbe von den ubrigen 6 Fangarmen hergestellt wird. Im Augenblick des Austretens eines Eies und seiner Hullsekrete aus dem Korperinnern wird der Trichter zwischen die Basen der Ventralarme in den gebildeten Raum gesteckt. Das Ei gleitet danach langsam an der Bursa vorbei, wo es befruchtet wird. Die Umhullung der Eier geschieht im vorderen Teil des Raumes zwischen den Fangarmspitzen. 6. Die Eihullen bilden eine schlauchformige Masse, die sich nach hinten in einen und nach vorn in zwei Zipfeln auszieht. Die beiden vorderen Zipfelenden sind jederseits an den Enden der beiden mittleren Fangarme angeheftet. Die Befestigung der Eier erfolgt in der Weise, das die vorderen beiden Eizipfel durch die mittleren Fangarme von beiden Seiten um einen geeigneten Gegenstand geschlungen und miteinander verklebt werden.
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