
doi: 10.1007/bf00259492
An 15 Truthuhnern, deren Erythrozyten mit Fe59 und Cr51 markiert wurden, untersuchten wir den Blutverlust, der durch Befall mit Syngamus trachea zustande kommt. Ein Syngamuspaar enthalt etwa 0,013 ml Blut auf Grund der Messung mit Fe59 bzw. 0,014 ml nach Markierung mit Cr59. Bei mit Syngamus trachea befallenen Truthuhnern ist die tagliche Blutausscheidung mit dem Kot im Vergleich zu anderen Strongylideninfektionen gering. Sie wird dadurch erklart, das im Magen-Darmkanal eine hohe Blutresorption erfolgt. Infizierte Truthuhner resorbieren von oral verabreichten, markierten Erythrozyten 25,6% Fe59, die Kontrolltiere 3,6%. Hinzu kommt die nicht gemessene, wahrscheinlich jedoch starke Resorption durch die Trachealschleimhaut. Dadurch wird eine Beschleunigung der Erythropoese ermoglicht, die den durch den Syngamusbefall verursachten Blutverlust kompensiert. Das um 28,6% erhohte Volumen der zirkulierenden Erythrozyten bei den infizierten Truthuhnern stutzt diese Annahme.
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