
doi: 10.1007/bf00245542
Die Elimination von Phenobarbital betragt bei Hunden 24% pro die. Bei taglicher Applikation kommt es zu einer Kumulation im Organismus. Bei niedrigen Dosen erreicht die Konzentration im Blute dann eine Hohe die derjenigen nach einmaliger Gabe einer viermal so hohen Dosis entspricht. Werden taglich hohere Dosen appliziert, so sinkt die Konzentration im Blute nach Erreichen eines Hochstwertes ab. Die Elimination steigt bis auf das Dreifache an. Auch nach einmaliger oraler Gabe von 30 und 60 mg/kg ist am ersten Tage die Elimination niedrig, sie wachst aber allmahlich, bis sie am 4. und 5. Tage doppelt so hoch ist wie die normale Schwundrate. Nach i.v. Gabe von Phenobarbital und auch nach einmaliger oraler und i.v. Applikation von Barbital ist niemals ein Anstieg der Elimination zu beobachten. Eine Anderung der Diurese als Ursache der verzogerten und dann beschleunigten Elimination von Phenobarbital konnte ausgeschlossen werden, so das der Schlus gezogen wurde, Phenobarbital beschleunige seine eigene Oxydation, zumal bekannt ist, das Phenobarbital die Hydroxylierung von Arzneimitteln mitteln erheblich zu beschleunigen vermag und selbst zu rund 50–60% vom Hunde oxydiert wird.
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