
Im Zusammenhang mit einer objektorientierten Systementwicklung werden in der Literatur primar evolutionare Vorgehensmodelle diskutiert (vgl. Boehm, Spiral Model 1988; Henderson-Sellers/Edwards, Object-Oriented System Life Cycle 1990, S. 152; Meyer, Object-Oriented Design 1989). Dies ist u. a. in den Grundlagen des objektorientierten Paradigmas begrundet, wonach Objekte in sich abgeschlossene und eigenstandig existente Subsysteme darstellen. Aufgrund der Definition einer internen und externen Objektstruktur konnen Systeme mit einer skalierbaren Grose entwickelt werden. Bei der evolutionaren Vorgehensweise endet jeder Zyklus mit einem ablauffahigen Software-System. Dies wird erreicht, indem aus Projektzielen Entwicklungsergebnisse abgeleitet werden, deren Einsatz, zumindest DV-technisch, auch isoliert moglich ist. Die einzelnen Teilsysteme konnen dadurch fruher auf ihre Ersetzbarkeit hin getestet werden. Die Weiterentwicklung beinhaltet einerseits Verbesserungen, die sich durch den Praxistest ergeben, und andererseits die Realisierung weiterer Teilsysteme. So ist es moglich, bei grosen Projekten durch Prototypenentwicklungen schon relativ fruh Ergebnisse zu prasentieren und Fehlentwicklungen zu vermeiden.
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