
Ausgangspunkt fur die Entwicklung der Tubinger neuropsychologischen Untersuchungsreihe fur Kinder nach Luria-Christensen (TUKI) (Deegener et al. 1991a) im Jahre 1985 war der Wunsch nach einer neuropsychologischen Untersuchungsreihe fur Kinder, die vom Vorschulalter an eine an den Belangen der klinisch-therapeutischen Praxis orientierte Diagnostik ermoglichte. Wir suchten ein neuropsychologisches Screeningverfahren, das in einer Reihe von Bereichen einen differenzierten Einblick in das komplexe Gefuge der an der Losung einer Aufgabe beteiligten Basisfunktionen und Teilleistungen — ihrer Starken und ihrer Schwachen — ermoglicht. Bereits vorhandene oder nutzbare Kompensationsstrategien sollten erfasbar sein. Dieses Ziel erforderte den Versuch einer Verbindung der eigentlich entgegengesetzten Vorgehensweisen von standardisierter Durchfuhrung und quantitativer Auswertung einerseits mit der Moglichkeit zur individuell angepasten, systematischen Aufgabenvariation mit Beachtung qualitativer Aspekte beim Losungsverhalten andererseits. Insofern lag eine Kombination einer standardisierten Vorgehensweise mit Lurias (1970) Untersuchungsansatz nahe. Die Ziele dieses Ansatzes sind in Tabelle 1 dargestellt.
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