
AbstractDer nichtmagnetisierbare austenitische Stahl X 2 CrNiMnMoNNb 21 16 5 3, WL 1.3964, wird bei der Bundesmarine für den Sonderschiffbau, also für U‐Boote und Minenkampfboote eingesetzt. Hauptgrund für diese Anwendung ist neben seiner guten Korrosionsbeständigkeit sein vollständig amagnetisches Verhalten. Der Stahl WL 1.3964 ist auf freier Fläche in Meerwasser stabil; allerdings weist er eine wenn auch geringe Anfälligkeit gegenüber Loch‐ bzw. Spaltkorrosion auf. Auf Basis dieser Anfälligkeit gegenüber bestimmten Korrosionsformen wurde folgendes Untersuchungsprogramm definiert: Dauertauchversuche mit unbeschichteten und verschiedenartig beschichteten Proben in natürlichem Meerwasser, Spaltkorrosionsversuche und elektrochemische Untersuchungen mit verschiedenen Oberflächenzuständen bei verschiedenen Temperaturen. Als Ergebnis sind folgende Punkte festzuhalten: Der Stahl WL 1.3964 kann ungeschützt nicht in Meerwasser eingesetzt werden, da er prinzipiell eine gewisse Anfälligkeit gegenüber Loch‐ aber auch Spaltkorrosion besitzt. Ein zinkstaubhaltiges Beschichtungssystem kann den Werkstoff vor Korrosion schützen. Der Stahl WL 1.3964 besitzt eine erhöhte Anfälligkeit in aufgeschmolzenen Bereichen bzw. in Bereichen mit Anlauffarben, die nicht ordnungsgemäß nachbehandelt wurden.
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