
AbstractBindige Böden eignen sich für den Einbau in Erdbauwerken insbesondere dann, wenn sie einen Wassergehalt nahe des Verdichtungsoptimums (Proctorversuch) aufweisen. Die Bestimmung des MCV (Moisture Condition Value, zu Deutsch „Feuchtigkeitszustands‐Wert“) eines Erdbaustoffs erlaubt die Beurteilung der Eignung in diesem Sinne, ohne dass der Wassergehalt und der optimale Wassergehalt (Proctorversuch) bestimmt werden müssen. Dies und die schnelle Versuchsdurchführung im Labor und im Feld machen den Versuch zu einem wertvollen Werkzeug, mit dem die erforderlichen Abläufe bei der Ausführung deutlich vereinfacht werden können. Das Verfahren wird aufgrund seiner Vorteile insbesondere in Großbritannien seit Jahrzehnten verwendet. Der Versuch ist in der europäischen Normung zum Erdbau zwar enthalten, ist in Deutschland und Österreich aber noch nicht bekannt. Im vorliegenden Beitrag wird das Verfahren gemeinsam mit Erfahrungen aus der Literatur und den Ergebnissen eigener Versuche vorgestellt.
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