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Doctoral thesis . 2024
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Klinisches und radiologisches Outcome der subtalaren Arthrorise mittels Calcaneus-Stopp-Methode für die Therapie von flexiblen kindlichen Knick-Senk-Füßen

Authors: Danto, Emilie;

Klinisches und radiologisches Outcome der subtalaren Arthrorise mittels Calcaneus-Stopp-Methode für die Therapie von flexiblen kindlichen Knick-Senk-Füßen

Abstract

Hintergrund: Der flexible kindliche Knick-Senk-Fuß (fkKSF) ist eine mit einer Inzidenz von 5 % in der Bevölkerung verbreitete, dreidimensionale Fußfehlstellung. Er präsentiert sich klinisch durch einen Rückfußvalgus und die Absenkung des medialen Längsgewölbes unter Belastung. Nahezu jedes Kind wird mit einem fkKSF geboren. Während sich dieser im Laufe der ersten Lebensdekade physiologisch unter Entwicklung der unteren Extremität zurückbildet, bleibt er bei 4 % der Kinder über das 10. Lebensjahr hinaus bestehen. Meist ist er asymptomatisch. Selten kann es zu belastungsabhängigen Schmerzen und Einschränkungen der Funktionalität des Fußes kommen. Therapeutisch kommen konservative und operative Verfahren infrage. Insbesondere die subtalare Arthrorise (STA) erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Ziel dieser Studie war es zu untersuchen, ob die STA mittels der Calcaneus-Stopp-Methode zu einer radiologischen Korrektur und klinischen Verbesserung des fkKSF führt. Außerdem sollte beantwortet werden, welche Variablen die Einschätzung von der STA profitiert zu haben und den Behandlungsverlauf beeinflussen. Material und Methoden: Retrospektiv wurden die Daten von 178 Patienten (353 Füße), die zwischen dem 12.12.2007 und 02.07.2018 mittels STA in der Klinik für Orthopädie des Universitätsklinikums Ulm versorgt wurden, untersucht (Beobachtungszeit 51,47 Monate ± 20,21). Begleitende Weichteilverfahren wurden nicht durchgeführt. In die Studie eingeschlossen wurden nur Patienten mit einem idiopathischen fkKSF bei radiologisch noch geöffneten Wachstumsfugen des Fußes. Ein rigider, neurogener, syndromaler Knick-Senk-Fuß, Voroperationen oder begleitende Fußpathologien führten zum Studienausschluss. Zum Zeitpunkt der Implantation waren die Patienten 11,96 Jahre ± 1,46 alt. Die Evaluation des radiologischen Outcomes erfolgte durch die Vermessung des Talus Metatarsale-I-Winkels (TMTI-lat), Calcaneus-Boden-Winkels (Calc-B), Moreau Costa Bartani Winkels (Costa-B) und der Talusdeklination (T-dekl) in der lateralen Röntgenprojektion und dem Talus Metatarsale I-Winkel (TMTI- dp) und talocalcanearer Winkel (TC-dp) in der dorsoplantaren Projektion. Die Messungen erfolgten präoperativ und vor der Explantation. Die Evaluation des klinischen Outcomes erfolgte gemeinschaftlich durch den behandeln-den Orthopäden und den Patienten durch eine vergleichende Beurteilung des prä- und postoperativ imponierenden klinischen Erscheinungsbild, der Symptomatik sowie Erfassung der Patientenzufriedenheit. Für die Beantwortung der Leitfragen wurden neben deskriptiven Analysen die Methode der Analysis of Variance (ANOVA) genutzt. Ergebnisse: Mit Ausnahme der T-dekl kam es zu einer statistisch signifikanten Veränderung aller gemessenen Winkel (p < 0,01). Eine Reduktion der Werte zeigte sich für den TMTI-lat (21,77° ± 8,19 auf 14,74° ± 8,22), den Costa-B (136,83° ± 7,78 auf 127,57° ± 7,65), die T-dekl (36,52° ± 6,53 auf 32,62° ± 6,26), den TC-dp (28,73° ± 6,52 auf 26,19° ± 7,46) und den TMTI-dp (13,65° ± 7,38 auf 10,65° ± 7,57). Beim Calc-B kam es zu einer Zunahme der Messwerte (15,75° ± 4,33 auf 17,92° ± 4,76). Vor der Explantation lagen fünf der sechs gemessenen Winkel in ihrem Referenzbereich (83,33 %). Klinisch haben sich in 96,30 % (n= 340) der Füße das klinische Erscheinungsbild und die Symptomatik verbessert und die Patienten von der Operation profitiert. Die Variablen Altersgruppe [5,10] und postoperative Schmerzen zeigten sich in der ANOVA für die Einschätzung von der STA profitiert zu haben statistisch signifikant. Die Variablen Geschlecht und präoperative Schmerzen zeigten sich in der ANOVA für postoperativen Schmerzen statistisch signifikant. Alle vier Variablen zeigten sich in der ANOVA für postoperative Komplikationen statistisch signifikant. Diskussion und Schlussfolgerung: Die Evaluation einer im Vergleich großen Studienpopulation konnte zeigen, dass die STA zu einer statistisch signifikanten radiologischen Korrektur des fkKSF führt. Die radiologische Winkelmessung am kindlichen Fußskelett stellt die am geeignetste und aussagekräftigste Evaluationsmethode des radiologischen Outcomes dar. Die Mehrheit der Patienten zeigte nach der STA eine klinische Verbesserung des fkKSF und war mit dem Korrekturergebnis zufrieden. Dennoch mangelt es weiterhin an universell verwendeten und für die Anwendung an Kindern validierten Evaluationsmethoden für das klinische Outcome, was die Vergleichbarkeit zwischen den Studien einschränkt. Die Ergebnisse dieser Studie deuten darauf hin, dass ein junges Implantationsalter [5,10] das Risiko für einen Korrekturverlust der Schraube und postoperative Komplikationen erhöht. Letzteres gilt auch für das Geschlecht sowie prä- und postoperative Schmerzen. Präoperative Schmerzen und das Geschlecht scheinen außerdem das Risiko für postoperative Schmerzen zu erhöhen. Bei einem jungen Implantationsalter und postoperativen Schmerzen neigen die Patienten dazu, nicht von der STA zu profitieren. Abschließend stellt die STA mittels der Calcaneus-Stopp-Methode eine minimalinvasive operative Therapie für die Korrektur des fkKSF ab dem 10. Lebensjahr dar. Schwere Komplikationen sind selten. Vor der operativen Versorgung mittels der STA sollten das natürliche Korrekturpotenzial des Fußes ausgeschöpft und Risikofaktoren, wie kindliches Übergewicht, für ein optimales Outcome der Patienten behandelt werden.

Related Organizations
Keywords

Talocalcanearer Winkel (TC-lat), Fußchirurgie, Therapieerfolg, Winkeldiagnostik, Kind, Orthopädische Chirurgie, Foot; Surgery, Talusdeklination (T-dekl), Orthopädie, Talus Metatarsale I-Winkel (TMTI-lat), Fußdeformität, Treatment outcome, Radiologisches Outcome, Child, info:eu-repo/classification/ddc/610, Flexibler kindlicher Knick-Senk-Fuß, Calcaneus Stopp Methode, Foot deformities, Acquired, Orthopedic procedures, Subtalare Arthrorise, Klinisches Outcome, Flatfoot; Therapy, Calcaneus-Boden-Winkel (Calc-B), Moreau-Costa-Bartani-Winkel (Costa-B), DDC 610 / Medicine &amp; health, Talus-Metatarsale-I-Winkel (TMTI-dp), Foot deformities, Congenital, Foot diseases; Surgery

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