
Diese Arbeit widmet sich der textlinguistischen Analyse und Interpretation von Machtstrukturen in narrativen Texten. Im Zentrum der Untersuchung stehen dabei die beiden Primärtexte El alcalde de Zalamea von Pedro Calderón de la Barca und Del rey abajo ninguno, y el labrador más honrado Garcia del Castañar von Francisco de Rojas Zorrilla. Ziel dieser Arbeit ist die textanthropologische Darstellung von Machtstrukturen mit einem text- und sprachwissenschaftlichen Ansatz. Die Untersuchung konzentriert sich darauf, die verschiedenen Makrostrukturen (Textoide) herauszufiltern, mit denen die handelnden Figuren ihre Macht aufzeigen. Deshalb lautet die Forschungsfrage, inwiefern es den Hauptfiguren in beiden Stücken möglich ist, die Handlung zu bestimmen, und somit der Mächtigste zu sein. Dafür muss die Handlung anhand einer textoidischen Analyse in einzelne Textoide zerlegt werden, um zu zeigen, wer das größte Textoid besitzt, und somit die meiste Macht ausübt. Das Egebnis der Analyse ist, dass Macht zu keiner Zeit absolut festzumachen ist, denn keinem der Akteure gelingt es, über einen längeren Zeitraum hinweg, Macht auszuüben und die Handlung ausschließlich nach seinem Willen zu gestalten.
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