
In der vorliegenden Arbeit wird das Verhältnis von Filmstandbildern zu ihren Bezugsmedien Film und Fotografie genauer untersucht. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Medienerziehung, für die diese Arbeit auch einen potentiellen Beitrag darstellen sollte. Hierbei wird die Untersuchung anhand von ausgewählten Beispielen von My Life Without Me der katalanischen Autorenfilmerin Isabel Coixet, sowie Mar adentro des chilenisch-spanischen Autorenfilmers Alejandro Amenábar, vorgenommen. Zur Fundierung von alldem, werden zuerst allgemeine Fragen zur Medienerziehung des neuen Millenniums behandelt und hinsichtlich des Schlagworts media literacy auch Bezug auf das Manipulationspotential von Medien bzw. auf die Verantwortung von Bildungseinrichtungen in dieser Hinsicht genommen. Wie bekannt ist, gehören auch Film und Fotografie zu jenen Medien, die starken Einfluss auf die Welt ihrer Rezipientinnen nehmen können. Nicht zuletzt aufgrund der schier unbegrenzten Möglichkeiten, die das Internet bietet, dringen Filmbilder, Fotografien und auch Filmstandbilder in die letzten Winkel des öffentlichen Lebens wie auch des Privatlebens vor. Dieses historische Moment wird ebenso in dieser Arbeit besprochen, sowie wesentliche Aspekte von Film und Fotografie in ihrem soziopolitischen sowie ökonomischen Kontext beleuchtet werden. Außerdem werden die Eigenschaften des Autorenkinos im Allgemeinen, sowie des spanischen im Besonderen, beleuchtet. Schlussendlich wird anhand ausgewählter Filmstandbilder veranschaulicht und erläutert, in welcher Weise filmische bzw. fotografische Gestaltungstechniken eingesetzt werden, um einen entsprechenden Effekt zu erzeugen und die Blicke der Rezipientin auf das Filmbild bzw. die Fotografie zu bannen. Anhand dessen soll demnach auch ein Einblick in die Natur der Fotografie sowie des Films gewährt werden. Somit galt als Zielsetzung dieser Analyse, zu eruieren, was Filmstandbilder auszeichnet, und ob diese letztendlich sinnvoll im Bereich der Medienerziehung eingesetzt werden können.
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