publication . Doctoral thesis . 2010

Lessing und der Islam

Muslim, Zahim Mohammed;
Open Access German
  • Published: 01 Jul 2010
  • Publisher: Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät II
  • Country: Germany
Abstract
„Lessing und der Islam“ beschäftigt sich unparteiisch mit Lessings Auseinandersetzung mit dem Islam. Die Arbeit setzt sich das Ziel, den Leser und den Literaturkennern sowie der deutschen Bibliothek der Germanistik etwas von Lessings Auseinandersetzung mit dem Islam in die Hand zu geben, die bis heute als großes Modell für die interkulturelle und interreligiöse Menschheitstoleranzdebatte im Gedächtnis der deutschen Literatur vorhanden ist. Im ersten Teil widmet sich die vorliegende Arbeit den historisch-traditionellen literarischen Hintergründen und Vorkenntnissen Lessings zur islamischen Kultur, und deren Wirkung auf die deutsche Aufklärung im 18. Jahrhundert. ...
Subjects
free text keywords: Toleranz, Islam, Dialog, Aufklärung, Lessing, Auseinandersetzung, Ringparabel, Tausendundeine Nacht, Boccaccio, Decameron, Alfonsis, Disciplina Clericalis, Nathan, Sittah, Al-Hafi, Luqman, Initiator, Kulturen, Religionen, tolerance, dialogue, discussion, clarification, Ring parable, Thousandandone night, cultures, religions, 430 Deutsch, 53 Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, ddc:430
Related Organizations
53 references, page 1 of 4

1.1. Der Islam in der Aufklärung: Orientalistik und Literatur ...………………………….……12 1.2. Die Toleranz und der elfjährige Mohammedaner……………………………….………...18 1.3. Lessings orientalistische Quellen………………………………….……………………....20 1.4. Lessing - Voltaire und der Islam…………………………………………….…………....37 2.1. Lessings Kritik an der älteren Islam-Rezeption: Rettung des Hier. Cardanus ……………........45 2.2. Lessing und der Islam als natürliche Religion .………………………………………….....56 2.3. Lessings Fatime-Trauerspiel 1759..………………………………………….………….......61 2.3.1. Die Entstehungszeit des Trauerspiels Fatime..……………………………..................61 2.3.2. Gang der Handlung...………………...………………….……………..…………...64 2.3.3. Das Motiv…………………………………………….………………...…...............65 2.3.4. Fatime im Vergleich mit Voltaires Mariamne und Zaire …………………….………..70 2.3.5. Das Fatime-Fragment und die Lessing-Gleim-Beziehung....………………….……...73 2.4. Lessings Meines Arabers Beweis, daß….…………………………….………..........………….75 2.5. Gottheit Jesu im Islam: Geschichte des Pfarrers Adam Neuser.....………….……………..79

3. Lessings Islamlektüre: Toleranzfrage und der Nathan-Entwurf 3.1. Voltaires Geschichte der Kreuzzüge ………………………………….……………………….90 3.2. Marins Geschichte Saladins Sulthans von Egypten und Syrien ....………………………….............96 3.3. Die Dramatisierung des Porträts in Nathan ……………………………………………...103 3.3.1. Sultan Saladin als Mensch und Herrscher Muslimmann …………………………..103 3.3.2. Das Schachspiel als islamische Tradition in Nathan…………………………….….110 3.3.3. Lessings Lob und Kritik ………………………………………………….………112 3.4. Der Islam und die Familienkonstellationen in Nathan .…………………………….…….115 3.4.1. Der Heiratsentwurf von Saladins und Löwenherz' Geschwistern …….....………...116 3.4.2. Die Heiratsgeschichte Assads ………………………………………………….…121 3.4.3. Die Brüderschaft unter den Menschen.…………………………………………....123

4. Lessings Auswahl anderer Religionsvertreter in Nathan 4.1. Sittah als Prinzessin und muslimische Frau.…………………….………………………..132 4.1.1. Die Doppelrolle Sittahs ….…………….…………………….……………….…...133 4.1.2. Sittahs Stellung: Rechte und Pflichten der Frau im Islam ..………………..….....…134 4.1.3. Sittah und das verschwommene Bild der muslimischen Frau ………….………….135 i

5. 5. Lessing - der Islam und die neue Ansicht des Nathan ……………..........……………….211 6.Nathan der Weise und Lessings Auseinandersetzung mit dem Islam aus

14 Zu dieser Zeit war Saladin Sultan.

15 Gotthold Ephraim Lessing: Gesammelte Werke, in 10 Bänden. Hrsg. v. Paul Rilla, Bd. 2. S. 322f. Berlin 1954-1958. (Diese Ausgabe wird abgekürzt mit: Lessing GW. Bd. S.). Ähnlich Helmut Göbel: Lessings Nathan. Berlin 2002. S. 63.

19 Gotthold Ephraim Lessing: Übersetzungen aus dem Französischen Friedrich des Großen und Voltaires, hrsg. v. E. Schmidt. Berlin 1882. S. 129-134 und S. 173-205. (Diese Ausgabe wird künftig abgekürzt zitiert mit: FÜ.)

20 Eva J. Engel u. Claus Ritterhoff (Hg.): Neues zur Lessing-Forschung, Ingrid Strohschneider-Kohrs Ehren am 26. August 1997. Tübingen 1998. S. 74.

39 Vgl. Hanns W. Eppelsheimer: Handbuch der Weltliteratur - von den Anfängen bis zur Gegenwart. Frankfurt am Main 1960. S. 339.

40 Vgl. Petrus Alfonsi 1970. S. 16-137.

41 Reiske, „dem die Arabistik ihre Mündigsprechung verdankt“ (Gerhard Endreß: Einführung in die islamische Geschichte, München 1982. S. 14), war einer der berühmten deutschen Orientalisten und einer der engen Freunde Lessings in Leipzig, von ihm hat Lessing sehr viel über die Geschichte und Literatur des Islam gelernt, wie es in diesem Kapitel im Folgenden darzustellen ist. Das große orientalische Werk Reiskes ist: Johann Jacob Reiske: Prodidagmata ad Hagji Chalifa librum memorialem rerum a Muhammedanis gestarum exhibentia introductionem generalem in historiam sic dictam orientalem verf. 1747 . In: J. B. Koehler: Abulfedae tabulae Syriae. Lipsiae 1766, S. 239f., das Lessing zweifellos auf dem Tisch lag. (Vgl. dazu siehe Lessing: Gotthold Ephraim Lessing (1729 bis 1781), Ausstellung im Lessinghaus, hrsg. v. Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. Braunschweig 1981. S. 205f).

42 Reiske: Prodidagmata ad Hagji Chalifa librum memorialem rerum a Muhammedanis gestarum exhibentia introductionem generalem in historiam sic dictam orientalem [verf. 1747 . In: J. B. Koehler: Abulfedae tabulae Syriae. Lipsiae 1766 S. 239f., auch Endreß 1982. S. 13.

43 Ebd.

44 Ebd.

45 Endreß 1982. S. 14.

53 references, page 1 of 4
Powered by OpenAIRE Open Research Graph
Any information missing or wrong?Report an Issue