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Publication . Part of book or chapter of book . 2016

Zur Dialektik von Soft Skills und fachlicher Kompetenz

Hans-Werner Jendrowiak;
Open Access  
Published: 21 Oct 2016
Publisher: Centaurus Verlag & Media
Abstract
[Der Autor stellt folgende Thesen zur Dialektik von Soft Skills und fachlicher Bildung auf:] 1. Soft Skills sind normale Bildungskategorien und Teil einer Allgemeinen Bildung. […] 2. Soft Skills sind als personalgebundene Kriterien auch immer schon Gegenstand bildungstheoretischer Debatten. […] 3. Soft Skills ist eine trendorientierte Bezeichnung für Bildung. […] 4. Soft Skills sind Ausdruck von Vorstellungen, Ideen und Theorien (Schulkultur, Unternehmenskultur, Unternehmensphilosophie). 5. Soft Skills erklären sich aus Notwendigkeiten des täglichen Lebens und sind von daher einem Wandel unterzogen (u.a. Halbwertzeiten). 6. Soft Skills sind individuelle, personengebundene Befähigungen. […] 7. Soft Skills sind formale Bildungskategorien. 8. Soft Skills sind spezielle, personengebundene Bildungskategorien, Soft Skills sind fachlich übergreifend. 9. Soft Skills werden konkret durch fachliche Bildungskategorien. 10. Soft Skills sind als Einstellungen, Haltungen und Gesinnungen nicht allgemein zu verstehen, sondern sie sind typisch, von der spezifischen Aktivität, dem Tun abhängig und über die fachliche Kompetenz erklär- und verstehbar. 11. Soft Skills als spezielle Bildungskategorien und/oder fachliche Bildung als spezielle Bildungskategorien, sind in der Synthese allgemeine Bildungskategorien. Der allgemein gebildete Mensch ist in der Lage, auf neue (spezielle Soft Skills) und veränderte Anforderungen (spezielle fachliche Kategorien) selbständig und autonom Einfluss nehmen zu können. (DIPF/Orig.)
Subjects by Vocabulary

Microsoft Academic Graph classification: Personality factors General education Human being Political science Human relations Humanities

Dewey Decimal Classification: ddc:370

Subjects

Fachkompetenz, Effektivität, Bildungsprozess, Wirtschaftspädagogik, Personalentwicklung, Anthropologie, Mensch, Menschenbild, Soziale Kompetenz, Zwischenmenschliche Beziehung, Kommunikation, Allgemeinbildung, Persönlichkeitseigenschaft, Begriffsanalyse, Handlungskompetenz, Selbstkompetenz, Effectiveness, Educational process, Business education, Business education pedagogics, Personnel development, Anthropology, Human being, Idea of mankind, Image of man, Social competence, Human relations, Interpersonal relation, Interpersonal relations, Communication, General education, Personality factors, Concept analysis, Competence for action, Competence to act, Erziehung, Schul- und Bildungswesen, Education, Berufs- und Wirtschaftspädagogik

5. Soft Skills sind Ausdruck von Vorstellungen, Ideen und Theorien (Schulkultur, Unternehmenskultur, Unternehmensphilosophie)

6. Soft Skills erklären sich aus Notwendigkeiten des täglichen Lebens und sind von daher einem Wandel unterzogen (u.a. Halbwertzeiten).

7. Soft Skills sind individuelle, personengebundene Befähigungen. Sie erklä- ren sich über bestimmte Inhalte, Informationen und Wissensstrukturen. Soft Skills sind selbständige Bildungskategorien.

8. Soft Skills sind formale Bildungskategorien.

9. Soft Skills sind spezielle, personengebundene Bildungskategorien Soft Skills sind fachlich Übergreifend

10. Soft Skills werden konkret durch fachliche Bildungskategorien (Zur Dialektik von Soft Skills und fachlicher Bildung).

11. Soft Skills sind als Einstellungen, Haltungen und Gesinnungen nicht allgemein zu Verstehen, sondern sie sind typisch, von der spezifischen Aktivität, dem Tun abhängig und über die fachliche Kompetenz erklär- und verstehbar.

12. Soft Skills als spezielle Bildungskategorien und/oder fachliche Bildung als spezielle Bildungskategorien, sind in der Synthese Allgemeine Bildungskategorien. Der Allgemein Gebildete Mensch ist in der Lage, auf neue (spezielle Soft Skills) und veränderte Anforderungen (spezielle fachliche Kategorien) selbständig und autonom Einfluss nehmen zu können.

Malik, F.: Führen, Leisten, Leben; München 2001 Sailer, M.: Anforderungsprofile und akademischer Arbeitsmarkt; Münster 2009 Ryschka, J., Solga, M., Mattenklott, A.: Praxishandbuch Personalentwicklung. Instrumente, Konzepte, Beispiele; Wiesbaden 2008; 2. Auflage Timmermann, D.: Bildungsökonomie; in: Tippelt, R. (Hrsg.) Handbuch Bildungsforschung (S. 81 - 122) Opladen 2002

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