Zur Dialektik von Soft Skills und fachlicher Kompetenz

Part of book or chapter of book German OPEN
Jendrowiak, Hans-Werner (2010)
  • Publisher: Fachportal Pädagogik. DIPF
  • Subject: Fachkompetenz | Effektivität | Bildungsprozess | Wirtschaftspädagogik | Personalentwicklung | Anthropologie | Mensch | Menschenbild | Soziale Kompetenz | Zwischenmenschliche Beziehung | Kommunikation | Allgemeinbildung | Persönlichkeitseigenschaft | Begriffsanalyse | Handlungskompetenz | Selbstkompetenz | Effectiveness | Educational process | Business education | Business education pedagogics | Personnel development | Anthropology | Human being | Idea of mankind | Image of man | Social competence | Human relations | Interpersonal relation | Interpersonal relations | Communication | General education | Personality factors | Concept analysis | Competence for action | Competence to act | Erziehung, Schul- und Bildungswesen | Education | Berufs- und Wirtschaftspädagogik
    • ddc: ddc:370

[Der Autor stellt folgende Thesen zur Dialektik von Soft Skills und fachlicher Bildung auf:] 1. Soft Skills sind normale Bildungskategorien und Teil einer Allgemeinen Bildung. […] 2. Soft Skills sind als personalgebundene Kriterien auch immer schon Gegenstand bildungstheoretischer Debatten. […] 3. Soft Skills ist eine trendorientierte Bezeichnung für Bildung. […] 4. Soft Skills sind Ausdruck von Vorstellungen, Ideen und Theorien (Schulkultur, Unternehmenskultur, Unternehmensphilosophie). 5. Soft Skills erklären sich aus Notwendigkeiten des täglichen Lebens und sind von daher einem Wandel unterzogen (u.a. Halbwertzeiten). 6. Soft Skills sind individuelle, personengebundene Befähigungen. […] 7. Soft Skills sind formale Bildungskategorien. 8. Soft Skills sind spezielle, personengebundene Bildungskategorien, Soft Skills sind fachlich übergreifend. 9. Soft Skills werden konkret durch fachliche Bildungskategorien. 10. Soft Skills sind als Einstellungen, Haltungen und Gesinnungen nicht allgemein zu verstehen, sondern sie sind typisch, von der spezifischen Aktivität, dem Tun abhängig und über die fachliche Kompetenz erklär- und verstehbar. 11. Soft Skills als spezielle Bildungskategorien und/oder fachliche Bildung als spezielle Bildungskategorien, sind in der Synthese allgemeine Bildungskategorien. Der allgemein gebildete Mensch ist in der Lage, auf neue (spezielle Soft Skills) und veränderte Anforderungen (spezielle fachliche Kategorien) selbständig und autonom Einfluss nehmen zu können. (DIPF/Orig.)
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