Polen, Deutschland, die EU und Russland

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Wilkiewicz, Zbigniew (2009)
  • Publisher: DEU
  • Subject: Internationale Beziehungen | Politikwissenschaft | International relations | Political science | International Relations, International Politics, Foreign Affairs, Development Policy | European Politics | Europapolitik | internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik | Polen | Bundesrepublik Deutschland | europäische Institution | europäische Integration | Russland | Außenpolitik | politische Beziehungen | Interessenorientierung | Interessenlage | historische Entwicklung | Meinungsvielfalt | Europäisierung | Nationalismus | Energiepolitik | Energieversorgung | postsozialistisches Land | Poland | Federal Republic of Germany | European institution | European integration | Russia | foreign policy | political relations | interest orientation | interests | historical development | diversity of opinion | Europeanization | nationalism | energy policy | energy supply | post-socialist country | anwendungsorientiert | deskriptive Studie | applied research | descriptive study

Besonders seit dem EU-Beitritt Polens ist es um die deutsch-polnischen Beziehungen nicht besonders gut bestellt. In den vergangenen Jahren hat man sich in erster Linie an bilateralen Konflikten abgearbeitet und keine gemeinsame Europapolitik betrieben. Im Beitrag wird diese Entwicklung rekonstruiert und danach gefragt, ob es angesichts einer solchen Entwicklung Aussichten auf die Wiederherstellung der deutsch-polnischen Interessengemeinschaft gibt oder die Interessen beider Staaten so stark divergieren, dass nicht mehr daran zu denken ist. Es wird festgestellt, dass Unterschiede in der aussenpolitischen Orientierung beider Staaten weiterhin vorhanden, aber durchaus nicht unueberwindbar sind. Die neue Bereitschaft zu einem vertieften Dialog und damit auch zu mehr gegenseitiger Empathie laesst hoffen. Gleichzeitig kann man aus den hier ausfuehrlich diskutierten Aussagen, Meinungen und Konzeptionen deutscher und polnischer Fachleute sowie politischer Akteure klar ableiten, dass die bilateralen deutschpolnischen Beziehungen viel staerker in die gesamteuropaeische Aussenpolitik der EU eingebunden werden muessen. Die EU wird angesichts der globalen Wirtschaftskrise und in ihrem Verhaeltnis zu den USA und zu Russland in Zukunft in einem noch viel staerkeren Masse mit einer Stimme sprechen muessen. (ICF2)
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