Female teams im eSport: Re-Konstruktion der Kategorie Geschlecht

Research OPEN
Streubel, Anett (2010)
  • Publisher: Duisburg
  • Subject: Sozialwissenschaften, Soziologie | Publizistische Medien, Journalismus,Verlagswesen | Social sciences, sociology, anthropology | News media, journalism, publishing | Frauen- und Geschlechterforschung | interaktive, elektronische Medien | Women's Studies, Feminist Studies, Gender Studies | Interactive, electronic Media | Computerspiel | Frauenanteil | kognitive Fähigkeit | Kognition | Leistung | Team | Sport | Geschlechterverhältnis | Geschlechtsrolle | Vermarktung | Digitale Medien | Virtualisierung | virtuelle Realität | Körper | computer game | proportion of women | cognitive ability | cognition | achievement | team | sports | gender relations | gender role | marketing | digital media | virtualization | virtual reality | body | 20200 | 10800

"Das Ziel dieses Papers ist es, die Herausbildung von "female Teams" im eSport zu untersuchen. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf Rekonstruktionsmechanismen der Kategorie Geschlecht, welche durch Sprache und Diskurse gebildet, erlernt und fortgeführt werden. Der Anteil der Spielerinnen, die das Computerspielen als Sport betreiben, wächst stetig an - deshalb soll in dieser Studie der Profibereich des eSport näher betrachtet werden. In einem Tätigkeitsfeld, in dem nicht der Körper im Mittelpunkt steht -im eSport ist kein Körperkontakt von SpielerInnen gefordert- wird nicht die körperliche Leistung im Sinne von "Körper gegen Körper" gemessen und verglichen. Es werden vor allem kognitive Fähigkeiten wie Reaktionsvermögen, strategisches und technisches Verständnis erfordert. Welche Mechanismen -ob bewusst oder unbewusst- haben in diesem Feld zur Rekonstruktion der Kategorie Geschlecht geführt?" (Autorenreferat)
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