Die Zukunft des Sozialstaates Deutschland - Elemente einer Reformstrategie

Research, Preprint OPEN
Heinz Lampert;
(1998)
  • Publisher: Univ., Inst. für Volkswirtschaftslehre Augsburg
  • Subject:
    • ddc: ddc:330

Die Notwendigkeit einer Reform des Sozialstaates Deutschland ist nach Auffassung des Autors evident, weil eine zu hohe Staats- und Sozialabgabenquote zu Steuervermeidung, Verringerung der Leistungsbereitschaft, Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung, Korruption und Betrug f... View more
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    5 Lampert 1996, S. 430.

    6 Vgl. dazu Lampert 1997, S. 20 f.

    7 Der Altenquotient, definiert als Anteil der über 60jährigen an der Bevölkerung, der in Gesamtdeutschland 1995 36,9 % betrug, wird für 2010 auf 46,6 % und für 2020 auf 55,1 % geschätzt. Vgl. Deutscher Bundestag (Hg.) 1994, S. 69.

    8 Als Beispiele seien genannt Gerhard Bäcker, Richard Hauser, Gerhard Kleinhenz, Hans-Günter Krüsselberg, Hans-Jürgen Krupp, Alois Oberhauser, Dieter Schäfer, Winfried Schmähl, Gerd Wagner, Helmut Winterstein.

    10 Erstaunlicher-, jedoch aus der Sicht ihrer Interessen konsequenterweise empfehlen manche Banken als geeignete Vorsorgemaßnahme für das Alter den Kauf von Aktien.

    11 Vgl. dazu nur Schmähl 1997, S. 413 ff., Krupp 1997, S. 245 ff. und Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (Hg.) 1991.

    12 Z.B. werben Großbritannien, Irland, Frankreich, Belgien, Luxemburg und die Niederlande deutsche Unternehmen durch besonders günstige steuerliche Bedingungen. Da in den Niederlanden multinationale Gesellschaften, die in mindestens vier Ländern oder zwei Kontinenten residieren, vier Fünftel ihres Gewinns unbefristet der Steuer entziehen können und das restliche Fünftel nur mit 35 % Körperschaftsteuer belastet wird, der Gesamtgewinn also mit nur 7 %, haben zahlreiche deutsche Industrieunter-

    16 Erwähnt sei in diesem Zusammenhang die Abschaffung von Kapitalverkehrskontrollen durch die U.S.A., die Bundesrepublik, Kanada und die Schweiz 1970, durch Großbritannien 1979, durch Japan 1980 sowie durch Frankreich und Italien 1990. Vgl. dazu die ausführliche Darstellung dieser Politik bei Martin / Schumann 1996,, S. 71 ff.

    17 Vgl. dazu auch Martin / Schumann 1996, S. 18: "Die Wortwahl Pierers und anderer Bannerträger des neuen Globalismus soll Glauben machen, bei all dem handele es sich um einen gleichsam natürlichen Prozeß, Ergebnis eines unaufhaltsamen technischen und wirtschaftlichen Fortschritts. Das ist Unsinn. Die globale wirtschaftliche Verflechtung ist keinesfalls ein Naturereignis, sondern wurde durch zielstrebige Politik bewußt herbeigeführt. Vertrag für Vertrag, Gesetz für Gesetz waren es immer Regierungen und Parlamente, deren Beschlüsse die Barrieren für den grenzüberschreitenden Verkehr von Kapital und Waren beseitigt haben. Von der Freigabe des Devisenhandels über den europäischen Binnenmarkt bis zur fortwährenden Ausdehnung des Welthandelsabkommens GATT haben Regierungspolitiker der westlichen Industrieländer jenen Zustand selbst heraufbeschworen, mit den sie nun nicht mehr fertig werden."

    18 Vgl. zu diesen Wirkungen Martin / Schumann 1996, Thurow 1996, Reich 1997 sowie Gruppe von Lissabon.

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