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  • 2017-2021
  • Book
  • German
  • Refubium - Repositorium der Freien Universität Berlin

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  • Publication . Other literature type . Book . 2017
    Open Access German
    Authors: 
    Polster-Kasiske, Tim;
    Publisher: Freie Universität Berlin
    Country: Germany
  • Open Access German
    Authors: 
    Stefan Hanß;
    Publisher: Freie Universität Berlin
    Country: Germany

    Die Seeschlacht von Lepanto, ausgefochten am 07. Oktober 1571 zwischen dem Osmanischen Reich und der ‚Heiligen Liga‘, ist als letzte, große Marineschlacht des Mediterraneums und eine der größten Galeerenschlachten überhaupt bezeichnet worden. Jahrhundertelang thematisierten Personen Lepanto als Sieg eines ‚christlichen Europas‘, um so eigene, ideologische Weltanschauungen zu positionieren. Die Schlacht diente dazu, eine imaginierte Dichotomie zwischen ‚christlichen‘ und ‚muslimischen Kulturen‘ zu demonstrieren. Dieses essentialistisch und ahistorisch gedachte Narrativ beeinflusste auch die historiografische Auseinandersetzung mit der Schlacht. Während viele Historiker Lepanto als geschichtliche Zäsur imaginierten, negierten andere deren Status als Ereignis, da die Schlacht historische Strukturen nicht fundamental verändert habe. Insofern Strukturen das Resultat von Praktiken sind, untersuche ich die Ereignisproduktion Lepantos. Anstelle zu fragen, ob die Schlacht ein Ereignis gewesen ist (oder nicht), untersuche ich, wie Zeitgenossen dieses événement humain gestaltet haben, indem sie die Schlacht als Ereignis thematisierten. Im Kontrast zur histoire événementielle bezeichne ich diese Herangehensweise als histoire de l’événement. Ich dezentriere die Geschichte Lepantos durch das revoicing verschwiegener Geschichten. Die Ereignisproduktion Lepantos fand in Bezugnahme auf die Diskurse der Türkengefahr und Türkenfurcht statt, die eine religiöse Dichotomie und kulturelle Überlegenheit proklamierten, die jedoch zugleich dieses Narrativ in den plurireligiösen und multikonfessionellen Kontakten des Alltags unterliefen. Lepanto ist zu einem universalen Ereignis gemacht worden, um darüber partikulare Deutungsansprüche zu artikulieren, wie etwa die Deutung der Schlacht als ein von Gott einer spezifischen Herrschaft verliehenen Sieg. Die Bedeutung Lepantos als glokales Ereignis formierte sich durch die lokal und regionenübergreifend zu situierenden, connected histories weltweit – von London bis Sizilien und Äthiopien, von Japan und Russland zu Persien, den Philippinen, dem Osmanischen Reich, Portugal und Südamerika. Dies war möglich, weil die Symboliken, Medialitäten und Materialitäten der Schlacht eine visuelle, akustische, haptische und imaginative Präsenz der Seeschlacht repräsentierten, die auf Logiken der Inanspruchnahme basierten. Damit wurde Lepanto als Ereignis bedeutsam, weil es Gruppenkulturen prägte und es Akteuren erlaubte, deren soziale Zugehörigkeiten zu verhandeln. Die geschichtliche Repetition solcher Praktiken perpetuierte den Ereignischarakter Lepantos. Historisch betrachtet, war die Seeschlacht von Lepanto kein Ereignis der Abgrenzung und Dichotomie, sondern vielmehr ein solches der Zugehörigkeit und Teilhabe. Was die Seeschlacht von Lepanto historisch bedeutsam machte, war folglich weniger das militärische Geschehnis, als vielmehr das soziale Ereignis. The Battle of Lepanto, fought between the Ottoman Empire and the ‘Holy League’ on 7th October 1571, is considered the last great naval engagement in the Mediterranean and one of the major galley battles at all. Throughout the centuries, various protagonists referred to Lepanto as a victory of ‘Christian Europe’ in order to strengthen their own ideological views. The battle serves to demonstrate an ahistorically imagined dichotomy of ‘Christian’ and ‘Muslim cultures’. This narrative also influenced the historiographical approach to the battle. Historians imagined Lepanto as a turning point in history or, in reverse, denied its event character as the battle did not fundamentally transform structures. As structures are the results of human practices, I focus on the event-making of Lepanto. Instead of asking if the battle has been an event (or has been not), I examine how contemporaries shaped this événement humain by refering to the battle as an event. Instead of perpetuating posthumous judgements, the way how historical protagonists negotiated the status of happenings as events or non-events allows historians to glimpse into fundamental logics of how early modern cultures and societies worked on a local and everyday level. I call this approach histoire de l’événement in contrast to older notions of the histoire événementielle. I am therefore decentering the history of that battle by revoicing its silenced histories/stories. The event-making of Lepanto was intertwined with discourses of the ‘Turkish menace’ that proclaimed a religious dichotomy and cultural superiority. Multireligious and multiconfessional contacts in everyday life, however, simultaneously subverted these discourses. Lepanto was produced as an universal event in order to be used as a particular event, for instance, for defining the battle as a victory given by God to a single authority. As a glocal event, the meanings of Lepanto were shaped within connected histories of various local contexts throughout the world in areas ranging from London to Sicily and Ethiopia as well as from Japan and Russia to Persia, the Philippines, the Ottoman Empire, Portugal or South America. The event-making of Lepanto relied on the symbolics, mediality and materiality of that battle that represented its visual, acoustic, haptic and imaginative presence, based on logics of appropriation. As such, Lepanto was made to matter as an event that shaped group cultures and allowed protagonists to negotiate their social belonging. The repetition of such practices throughout history perpetuated the concept of Lepanto as an event. From an historical point of view, the battle of Lepanto was not an event of separation and dichotomy but rather of affiliation and participation. Beyond the military happening, the historical importance of Lepanto relied on its character as a social event.

  • Open Access German
    Authors: 
    (:Unkn) Unknown;
    Publisher: Freie Universität Berlin
    Country: Germany

    Dieser Band der Schriften des Italienzentrums sammelt die überarbeiteten Vorträge eines Seminars, das am 8. Juni 2018 an der Freien Universität Berlin unter der Moderation der damaligen Gastdozentin für Recht stattgefunden hat. Teilnehmer des Seminars waren zwei hochkarätige Rechtswissenschaftler, die Paradebeispiele eines Austausches zwischen Italien und Deutschland sind, Herrn Professor Dian Schefold von der Universität Bremen und Herrn Professor Jörg Luther von der Universität Piemonte Orientale. Der Band ist Santi Romano, einem der wichtigsten italienischen Juristen des 20. Jahrhunderts und Begründer des Institutionalismus in Italien, gewidmet. Professor Dian Schefold beleuchtet die Rezeption von Santi Romano im deutschen Sprachraum und die Gründe für die komplizierte und lückenhafte Auseinandersetzung mit Santi Romano in Deutschland, welche übrigens beispielhaft für die Problematik der Rechtsvergleichung (und insbesondere das Bedürfnis von Übersetzungen sowie der Gefahr der Verfälschung der Theorie durch andere Perspektiven) ist. Professor Jörg Luther bietet eine Skizze der Figur Santi Romanos sowie einen Überblick seiner wissenschaftlichen Arbeiten und seiner verfassungsrechtlichen und allgemeinen Lehre. Sein Beitrag richtet sich auch auf den Begriff der Autonomie und der Gemeinde, der im Buch „Il Comune“ (1908) behandelt wird, sowie auf den Einfluss der Lehren Romanos auf die heutige italienische Verfassung und auf die Kritiken am Institutionalismus. Der Band versucht sowohl die Kenntnis der Ideen Romanos in Deutschland zu verbreiten als auch eine ernste Lücke der deutschen Rechtswissenschaftslehre bezüglich dieses italienischen Juristen zu füllen.

  • Publication . Other literature type . Book . 2017
    Open Access German
    Authors: 
    Alho, Juha; Müller, Gerrit; Pflieger, Verena; Rendtel, Ulrich;
    Publisher: Berlin: Freie Universität Berlin, Fachbereich Wirtschaftswissenschaft
    Country: Germany

    We propose a new view of initial nonresponse bias in longitudinal surveys. Under certain conditions, an initial bias may "fade-away" over consecutive waves. This effect is discussed in a Markovian framework. A general contraction theorem for time inhomogeneous Markov chains is presented. The result is that two chains with different starting distributions will eventually converge to equal state distributions. Two conditions are required: transition probabilities must be equal for respondents and nonrespondents, and attrition in later panel waves must not depend on the state of the individuals. The theory is applied to a German survey on social benefit recipience. Minor deviations from assumptions are shown to have only a negligible impact on the strength of the fade-away effect. Results from other European surveys indicate that the fade-away effect is present in them, as well. Extensions are pointed out.

  • Publication . Other literature type . Book . 2017
    Open Access German
    Authors: 
    Gersch, Martin; Gertz, Cordelia; Vogt, Charlotte;
    Publisher: Freie Universität Berlin
    Country: Germany

    Auf den Daten einer systematischen Literaturrecherche und des Forschungsverbundprojekts „Beatmungspflege@Zuhause (Bea@Home)“ als qualitative Fallstudie basierend, untersuchen wir die Auswirkungen von derzeitig erkennbaren sowie zukünftig möglichen Governancestrukturen und –mechanismen auf verschiedene Versorgungssituationen und die beteiligten Akteure. Im Fokus steht dabei das im Rahmen des Forschungsverbundprojekts „Bea@Home“ entwickelte, prototypisch umgesetzte und evaluierte integrierte, IT- unterstützte Versorgungskonzept für langzeitbeatmete Patienten in Deutschland. Da die Diffusion von integrierten, IT-unterstützten Versorgungsmodellen immer wichtiger wird, um den aktuellen Herausforderungen des deutschen Gesundheitswesens (demographischer Wandel, steigende Anzahl chronischer Krankheiten und multimorbider Patienten, zunehmender Fachkräftemangel an Fachärzten und Pflegekräften, (medizinischer/informations-) technologischer Fortschritt) geeignet begegnen zu können, besteht ein zunehmender Bedarf, die Auswirkungen von Governancestrukturen und –mechansimen auf die Versorgung zu verstehen. In dem Diskussionsbeitrag beschreiben und analysieren wir sowohl die derzeitige Versorgungssituation mit getrennten Versorgungssektoren als auch drei Vertragsmodelle eines zukünftig möglichen intersektoral- integrierten, IT-unterstützten Versorgungskonzepts für langzeitbeatmete Patienten in Deutschland.

  • Publication . 2021
    Open Access German
    Authors: 
    Schonert, Christian;
    Publisher: Freie Universität Berlin
    Country: Germany

    ���Fridays For Future��� ist eine globale soziale Bewegung von Sch��lerInnen und StudentInnen, welche sich f��r den Klimaschutz, insbesondere f��r die Einhaltung der Ziele des Pariser Klimaabkommens und des 1,5 �� C-Ziels einsetzen. An Freitagen verweigern sie den Schul- bzw. Universit��tsbesuch und demonstrieren ��ffentlich. Auf selbstgemachten Demonstrations-Plakaten dr��cken sie sich zum gr����ten Teil metaphorisch aus. Es scheint, als wirken Vorstellungen ��ber eine derzeitige und zuk��nftige Bedrohung mit einer gewissen Strahlkraft auf die metaphorischen Problembeschreibungen. Diese Arbeit analysiert die verwendeten Metaphern systematisch. Welche Aspekte werden durch die Metaphern besonders hervorgehoben, welche ausgegrenzt? Ziel ist es, m��gliche Logiken im Umgang mit dem Klimawandel zu erkennen. Gleichzeitig ist diese Arbeit ein Versuch, die Relevanz von Metaphern f��r zukunftsorientiertes Forschen hervorzuheben. Neben einer theoretischen Beschreibung unterschiedlicher Methaphernarten zeigt die Arbeit den Einfluss von Metaphern auf Denken, Wahrnehmung und Handeln auf.

  • Open Access German
    Authors: 
    Schulze, Katja; Voss, Martin; Schander, Julia; Jungmann, Andrea;
    Publisher: Freie Universität Berlin
    Country: Germany

    Das vorliegende Policy Paper stellt die von der Katastrophenforschungsstelle (KFS) im Projekt KOPHIS generierten Handlungsvorschläge zur Sicherstellung der ambulanten Versorgung von Hilfs- und Pflegebedürftigen für Kata-strophenschutzbehörden und andere politische Entscheider*innen vor. Es werden fünf Zielbereiche fokussiert und jeweils theoretisch untermauert.

  • Open Access German
    Authors: 
    Vogt, Charlotte; Gersch, Martin; Koch, Hanni;
    Publisher: Berlin: Freie Universität Berlin, Fachbereich Wirtschaftswissenschaft
    Country: Germany

    Auf den Daten einer systematischen Literaturrecherche und des Forschungsverbundprojekts „Beatmungspflege@Zuhause (Bea@Home)“ als qualitative Fallstudie basierend, analysieren wir adäquate Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsarchitekturen für innovative intersektorale, IT-unterstützte Versorgungsmodelle. Im Fokus steht dabei das im Rahmen des Forschungsverbundprojekts „Bea@Home“ entwickelte, prototypisch umgesetzte und evaluierte integrierte, IT-unterstützte Versorgungskonzept für langzeitbeatmete Patienten in Deutschland. In dem Diskussionsbeitrag werden die ökonomische Bedeutung intersektoraler, IT-unterstützter Versorgungskonzepte aus einer betriebswirtschaftlichen Perspektive analysiert und eine Typologie möglicher tragfähiger Geschäftsmodelle für solche Versorgungskonzepte entwickelt sowie entsprechende Wertschöpfungsarchitekturen abgeleitet. Auf dieser empirisch und konzeptionell gestützten Grundlage können abschließend Empfehlungen für die Adaptionen der Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsarchitekturen auf andere Indikationsbereiche, Regionen und Gesundheitssysteme getroffen werden.

  • Open Access German
    Authors: 
    Huß, Bernhard;
    Publisher: Freie Universität Berlin
    Country: Germany

    Das Teilprojekt 03 „Die Pistole des Mars. Zeithistorische Novität und episches Formularium im Frankreich der Frühen Neuzeit“ bearbeitet ein Corpus von epischen Texten französischer und lateinischer Sprache aus dem späten 16. und dem 17. Jahrhundert, die allesamt einerseits auf Darstellungsmodi der klassisch-antikischen Epik zurückgreifen, andererseits aber Themen der unmittelbaren Zeitgeschichte behandeln: Sie vertexten realhistorische Begebenheiten, die zum Zeitpunkt der Textproduktion höchstens einhundert Jahre vergangen sind, manchmal jedoch nur wenige Monate (‚Aktualitätsepik‘). Diese aktualitätsbezogenen Texte nehmen eine genetisch ‚alte‘ Form für die poetische Vermittlung einer historisch ganz ‚neuen‘ Thematik in Dienst, wodurch die Form transformiert wird und mit heterogenen Elementen eine hybride Konfiguration bildet, die dem Aktualitätsbezug zuarbeiten soll. Das vorliegende Working Paper bietet in einem ersten Problemaufriss eine Zusammenschau zentraler Probleme der gattungshaften Definition der Aktualitätsepik, skizziert die Gattungstraditionen, auf die sie rekurriert, und verdeutlicht die somit umrissene Problemlage durch eine Analyse von vier exemplarisch ausgewählten aktualitätsepischen Texten.

  • Publication . Other literature type . Book . 2017
    Open Access German
    Authors: 
    Kappauf, Zola;
    Publisher: Freie Universität Berlin
    Country: Germany

    Scientists and philosophers have been thinking about the importance of desires for decades and centuries. Yet, no studies could be found that empirically examined the essence of this phenomenon. Evidently it was necessary to carry out a preliminary study to explore the importance of desires for students and the conceptual differentiation to similar terms such as hope, longing, and will, based on semi-standardized interviews. The results were taken as a starting point for a survey on individual desire-habits introduced in this thesis. The driving force behind this project is not only to implement a basic research about desires but also to find repercussions on pedagogy eventually, namely how to develop desire-competences, as desires are seen as a fundamental motivating force. Various theses based on theoretical considerations build the groundwork for the empirical survey: for instance the different roles of possible co-players involved in the desire-process. A close look at desires reveals that various types exist, such as short- and long-term desires, as well as preceded desires and ritualized desires. Those are to be differentiated on behalf of an appropriate analysis. Also different subject areas that explore the desire-phenomenon have developed different perspectives. These will help getting an extensive understanding on the phenomenon. Aside from desire research one can find important hints for the connection between individual and desires, too. Therefore a closer look on theories about personality development, socialization, and the peculiarity of emotions was taken. Based on problem centered interviews lead with students and analyzed by the reconstructive 'Documentary Method' two types of wishers were identified. The first one being the 'structured, emotional, and integrated' type, who knows precisely where own desires originate from and what the priorities of future desires are. The desires of the affected are marked by reflected emotions and are a natural part of their everyday life. Whereas on the other hand the 'diffuse, distant, and exclusive' type does not know about desire origins and also keeps an emotional distance to the mentioned desires which makes it impossible to find a hierarchy for them. A recurrent concern of the latter type is also the distancing from wishes that are assumed to be usual and considering oneself as an exclusive wisher. The present study can be seen as a first step towards an empirically based desire research. As there was such a small sample, however no output generalization was possible. Further surveys have to be carried out to gain a more solidly grounded theory. Hitherto the assumption of a connection between personality and types of wishers could be confirmed provisionally and presented in detail on a subject related level.

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