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  • Refubium - Repositorium der Freien Universität Berlin

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  • Publication . Book . Other literature type . 2001 . Embargo End Date: 12 Sep 2017
    Open Access German
    Authors: 
    Kedziora, Markus;
    Publisher: Humboldt-Universität zu Berlin
    Country: Germany

    In der Untersuchung wird einleitend die gegenwärtige Situation der Bibliotheks- und Informationsarbeit der Goethe-Institute im Ausland unter besonderer Berücksichtigung der Informationsabteilung des Goethe-Instituts in Barcelona dargestellt. Daran anschließend wird ein allgemeiner Überblick über Möglichkeiten zur Bewertung von Informationsdienstleistungen gegeben. Im Hauptteil werden die Leistungsmessungssysteme der IFLA mit Indikatoren und der Internationalen Norm ISO 11620:1998 sowie supplementäre Methoden der Leistungsmessung diskutiert und in Beziehung zu den interkulturellen Informationsdienstleistungen der Goethe-Institute im Ausland gesetzt. Darauffolgend werden Problemfelder skizziert und auf die Notwendigkeit von Leistungsmessung multilingualer Informationsdienstleistungen hingewiesen.

  • Publication . Other literature type . Doctoral thesis . 2018
    Open Access German
    Authors: 
    Huizing-Kusitzky, Lea Heleen;
    Publisher: Freie Universität Berlin
    Country: Germany

    Weltweit ist die Anzahl der Computertomographie-Untersuchungen (CT), insbesondere im Notfallsetting, in den letzten Jahren stark angestiegen. Dadurch steigt die Strahlenexposition von Mensch und Umwelt rasant. Deshalb ist es wichtig, Methoden zur Strahlungsreduktion zu etablieren. Dazu sollte in dieser Studie die adaptive statistische iterative Rekonstruktion (ASIR) als Möglichkeit zur Dosisreduktion bei gleichbleibend guter Bildqualität in der nativen cranialen CT untersucht werden. Methodik: 157 Patienten wurden auf 2 unterschiedliche Protokollgruppen mit jeweils 120 kV und modularem mAs aufgeteilt: Gruppe A (Kontrollgruppe) mit 100% FBP (filtered back projection), N = 71. Gruppe B1 (Fallgruppe) mit 20% ASIR und 80% FBP, N = 86. Rohdaten von 74 Patienten aus der Fallgruppe erhielten eine Nachbearbeitung mit 40% ASIR und 60% FBP (Gruppe B2). Quantitative und qualitative Bildparameter aller Gruppen wurden evaluiert und statistisch auf signifikante Unterschiede überprüft. Zudem wurden alle Patienten in Diagnosegruppen unterteilt und ebenfalls auf Signifikanzen überprüft. Ergebnisse: Alle Berechnungswerte der Fallgruppen wurden mit der Kontrollgruppe verglichen: Es konnte eine Reduktion der Effektivdosis von mehr als 40% in den Kontrollgruppen gezeigt werden (p < 0,0001). Gruppe B1 wies eine signifikant verminderte quantitative und qualitative Bildqualität auf. Gruppe B2 erreichte ähnliche quantitative Bewertungen. Die qualitative Analyse war schlechter, aber besser als Gruppe B1. Für den klinischen Gebrauch war die Diagnostizierbarkeit der Fallgruppen hoch genug. Die Vergleichsberechnungen innerhalb der Diagnosegruppen erschienen heterogen. Bei mehr als 50% der Patienten war die Bildgebung unauffällig. Schlussfolgerung: • Ein Protokoll mit 20% ASIR und 80% FBP ermöglicht eine signifikante Dosisre-duktion um ca. 40 % bei ausreichender Bildqualität. • Eine Nachbearbeitung mit 40% ASIR und 60%FBP verbessert die Bildqualität. • Iterative Rekonstruktionstechniken sollten im klinischen Gebrauch der cranialen Computertomographie angewendet werden. Worldwide, the number of CT scans has risen sharply in recent years, especially in emergency settings. This has resulted in a rapidly increasing exposure of humans and the environment to radiation. It is therefore important to explore ways to reduce the amount of radiation required to perform these exams. This study investigated adaptive statistical iterative reconstruction (ASIR) as one option for reducing the radiation dosage while ensuring good image quality in native, cranial CTs. Methodology: 157 patients were divided into 2 protocol groups of 120 kV and modular mAs: Group A (control group) with 100% FBP (filtered back projection), N = 71. Group B1 (case group) with 20% ASIR and 80% FBP, N = 86. The raw data from 74 patients in the case group was post-processed with 40% ASIR and 60% FBP (Group B2). Quantitative and qualitative image parameters of all groups were evaluated and statistically analysed for significant differences. In addition, all patients were divided into groups by diagnosis and also checked for statistical significance. Results: All of the calculated values of the case groups were compared with those of the control group which indicated a reduction in the effective dose of radiation of more than 40% over that received by the control group (p < 0.0001). The image quality for Group B1 was significantly reduced both quantitatively and qualitatively. Group B2 achieved similar quantitative results, with the qualitative analysis worse than the control group, but still better than group B1. For clinical use, the quality was high enough to allow diagnosis of the case groups. The comparative calculations within the diagnostic groups appeared heterogeneous. For more than 50% of the patients, the imaging was unremarkable. Conclusion: • A protocol with 20% ASIR and 80% FBP allows a significant reduction in the ra-diation dosage of almost 40% while offering adequate image quality. • Post-processing with 40% ASIR and 60% FBP improves image quality. • Iterative reconstruction techniques should be applied in clinical practise.

  • Publication . Conference object . 2010 . Embargo End Date: 17 Jun 2017
    Open Access German
    Authors: 
    Kutalia, Lasha-Giorgi;
    Publisher: Humboldt-Universität zu Berlin, Humboldt-Universität, Leitung und Verwaltung
    Country: Germany

    Durch das Verbrechen wird die strafrechtliche Beziehung weder ausgelöst noch beendet. Sie fängt mit dem Adressieren der Pflichten an Individuen, die sie als Subjekte der Beziehung konstituieren und setzt sich auch im Falle des Delikts durch Strafe ununterbrochen fort. Das Strafprozeß- und Strafvollstreckungsrecht füllen keine Lücken zwischen den Teilbereichen des materiellen Strafrechts, die vor der geschehenen Tat und nach der vollstreckten Strafe bewiesen werden können. Anders gewendet, Strafverhängung und Strafvollstreckung trennen nicht die materiellrechtliche Beziehung, sondern werden davon umfaßt: Es kommt auf die lückenlos zusammenhängende strafrechtliche Beziehung in ihrer Komplexität an. Peer Reviewed

  • Open Access German
    Authors: 
    Trenkmann, Lars;
    Publisher: Freie Universität Berlin
    Country: Germany

    Im Rahmen dieser Arbeit wurde die regionale Hirnsauerstoffsättigung (rSO2) als möglicher Parameter für die Vorhersage des neurologischen Outcomes unter und im Anschluss an eine kardiopulmonale Reanimation (CPR) gemessen. Besonders berücksichtigt wurde hierbei das „Targeted Temperature Management“ (TTM), dessen Zieltemperatur bei 33°C lag. Die rSO2 erwies sich in vorherigen Studien als Parameter, der in der Lage zu sein scheint, veränderte zerebrale Perfusion und Oxygenierung darzustellen. Die Messung der rSO2 erfolgte mittels Nah- Infrarot-Spektroskopie (NIRS) in einer Tiefe von ca. 2,5 cm, mit deren Hilfe das Verhältnis von oxygeniertem zu desoxygeniertem Hämoglobin bestimmt wird. Die dargestellten Werte entsprechen einer gemischt arterio-venösen Sauerstoffsättigung. Zentraler Bestandteil der Dissertation war die eigenständige Durchführung der NIRS- Messungen auf dem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) 2505 der Berliner Feuerwehr. In die vorliegende Studie konnten 29 Patienten eingeschlossen werden, bei denen die rSO2 im präklinischen Umfeld gemessen wurde. Der Beginn der kontinuierlichen Messung erfolgte unter laufender Reanimation bzw. maximal 2 Minuten nach Wiedereinsetzen eines Spontankreislaufes (ROSC) und wurde nach dem TTM beendet. Parallel wurden das Alter, das Geschlecht, der initiale Rhythmus, die verabreichte Adrenalindosis, die Dauer der Reanimation, die Respiratorstunden, der APACHE II Score und die Aufenthaltsdauer erhoben. Das neurologische Outcome wurde bei Entlassung mittels der „Cerebral Performance Category“ (CPC) klassifiziert. Das Gesamtkollektiv (n=29) wurde retrospektiv in 3 Gruppen unterteilt (1. gutes neurologisches Ergebnis = CPC 1-2; 3 Patienten – 2. schlechtes neurologisches Ergebnis = CPC 3-5 bei 8 Patienten – 3. nie ROSC = CPC 5 bei 18 Patienten). In der Gruppe mit einem CPC 1-2 war die rSO2 zu Beginn der Messung im Median mit 23% (22-52%) vs. 19% (15-42%) höher. Die durchschnittliche rSO2 über den gesamten Verlauf der Messung (n=11) ist mit 71% (70-73%) vs. 63% (54-73%) ebenfalls deutlich höher bei Patienten mit gutem Outcome. Bei den Patienten ohne ROSC (n=18) lag der Median der rSO2 bei 16% (IQR 15-29). Zwei der Patienten, bei denen ein CPC von 1-2 bei der Entlassung vorlag, wurden unter Reanimation eingeschlossen. Deren initia-le rSO2 lagen bei 22% und 23%. In der Vergleichsgruppe (CPC 3-5) konnten 3 Patienten eingeschlossen werden. Deren initiale rSO2 Werte lagen bei 15%, 16% und 46%. Patienten mit gutem Outcome hatten initial höhere rSO2 Werte und lagen auch im Verlauf bei deutlich höheren rSO2 Werten. Ein Überleben mit CPC 1-2 scheint auch bei initial niedrigen rSO2 Werten möglich. Die initialen rSO2 Werte sind daher wahrscheinlich keine guten Prädiktoren für das Outcome. Aufgrund der zahlreichen Einflussfaktoren auf die rSO2 und der kleinen Patientenzahl sind jedoch weitere Untersuchungen an diesen Kollektiven nötig. In the context of the present work the regional cerebral oxygen saturation (rSO2) was measured during and subsequent to a cardiopulmonary resuscitation (CPR) as parameter potentially predicting the neurological outcome. In particular consideration was the ‘Targeted Temperature Management’ (TTM) with a target temperature of 33°C in this study. Previous studies showed rSO2 as parameter having the ability to represent changed cerebral perfusion and oxygenation. Regional cerebral oxygen saturation was measured by use of near infrared spectroscopy (NIRS) determining with infrared light the proportion of oxygenated to deoxygenated hemoglobin in a depth of about 2.5cm. The depicted values correspond to an arterio-venous oxygen saturation. A key component of this dissertation was the independent NIRS measurement on the emergency doctor´s vehicle 2505 of the Berlin fire department. In the framework of this study 29 patients with pre-hospital measurement of rSO2 were included. Continuous measurement was initiated under current reanimation or at the maximum two minutes after return of spontaneous circulation (ROSC) and was terminated at the end of therapeutic TTM. Simultaneously collected were the progress of body temperature, age, sex, initial rhythm, administered adrenalin dose, length of reanimation, hours on respirator, APACHE II score and the length of stay. At discharge neurological outcome was classified by ‘cerebral performance category’ (CPC). Retrospectively all patients (n=29) were divided into three groups (1. – good neurological out-come = CPC 1-2, three patients; 2. – bad neurological outcome = CPC 3-5, eight patients; 3. – no ROSC = CPC 5, 18 patients). Group 1 with good CPC (1-2) showed a rSO2 median of 23% (22 – 52%) being higher than that of the other group with 19% (15 – 42%). Average of rSO2 measured across the complete process (n=11) also was distinctly higher in patients with good outcome (71% (70 – 73%) vs. 63% (54 – 73%)). Patients with no ROSC (n=18) had a rSO2 median of 16.5% (IQR 15 – 29%). Two patients with CPC at discharge of 1-2 were included under reanimation. Their initial rSO2 were at 22% and 23%. In the comparison group (CPC 3-5) three patients could be included under CPR. Their initial values were at 15%, 16% and 46%. Patients with good outcome showed higher initial rSO2 values and also showed higher rSO2 values during the process. It appears that survival is possible with low initial rSO2 values. Probably the initial rSO2 values are not good outcome predictors. Due to the numerous factors influencing rSO2 and the small number of patients in this study further investigations of such collectives are necessary.

  • Publication . Other literature type . 2006
    Open Access German
    Authors: 
    Wohlfarth, Heinz-Bernhard;
    Publisher: Freie Universität Berlin
    Country: Germany

    "Utopisches Schreiben" wird als Terminus technicus verwendet für "utopisches literarisches Schreiben". Die Grundthese lautet: Volker Braun schreibt utopisch. Die Untersuchung erfolgt in drei Schritten: 1. Utopisches Denken. Der erste Schritt macht eine historische und literaturhistorische Bestandsaufnahme des Themas. Es wird dargelegt, warum Brauns Dichtungsweise nicht hinreichend bestimmt werden kann in der Sprache utopischen Denkens. - 2. Utopisches Schreiben. Der zweite Schritt unternimmt eine philosophisch- begriffliche Bestimmung des utopischen Schreibens. Mit Hilfe der Ideen des kritischen Subjektivismus wird ein Konzept der utopischen Überlegung entworfen. Es zeigt, wie die utopische Haltung als rationaler und legitimer Verbesserungswille möglich ist. Dann geht es um die Klärung des besonderen Status literarischer Texte. Die Ergebnisse beider Studien befähigen zu einer Kritik defizitärer Auffassungen (wie der Vorschein-Ästhetik Ernst Blochs) und zur Formulierung eines produktions- und rezeptionsästhetischen Begriffs utopischen Schreibens. Er wird eingebettet in ein Konzept des ästhetischen Überlegens. Es begründet den konstruktiven Charakter der Textinterpretation, leitet die ästhetische Wahrnehmung an und ermittelt die Gelungenheit eines Textes. - 3. Ästhetisches Überlegen. Um eine kontrollierte Anwendung des Konzepts des ästhetischen Überlegens zu gewährleisten, beschränkt sich der dritte Schritt auf die Analyse eines einzigen Textes Volker Brauns. Die Wahl fällt auf das Drama "Dmitri" (1980). Es ist eines der ersten gelungenen Stücke Brauns und besitzt einen unerkannt hohen Stellenwert für sein Gesamtwerk. Aufgrund des Fehlens inhaltlicher utopischer Elemente ist es besonders geeignet, den Gewinn der neuen terminologischen Differenzierungen zu demonstrieren. Die Form der finsteren Komödie arbeitet mit einer Ästhetik der Negativität. "Utopian writing" is used as terminus technicus for "utopian literary writing". My basic thesis is: Volker Braun writes utopian. The enquiry will be made in three steps: 1. Utopian thinking. The first step is to untertake a historical and literary historical review of the theme. Such a review makes it clear that Braun's way of writing poetry cannot be fully defined in terms of utopian thinking. - 2. Utopian writing. The second step carries out a philosophical-conceptional definition of utopian writing. A concept of utopian reasoning can be developed with the help of the critical subjectivist approach. It shows, how an utopian attitude is possible as a rational and legitimate creative will for improvement. Then I discuss the specific status of literary texts. The results enable us to criticize deficient views (like the "Vorschein" - aesthetics of Ernst Bloch) and in conclusion to formulate terms for the aesthetics of production and reception of utopian writing. Now the suggested definition is embedded in a concept of aesthetic reasoning, giving reason for the constructive character of interpretation, conducting the aesthetic perception and helping to determine a well-crafted text. - 3. Aesthetic reasoning. In order to secure a controlled application of the concept of aesthetic reasoning, the third step is focussed on the analysis of a single text of Volker Braun. The choice depends on the drama "Dmitri" (1980). It is one of the first important plays of the author and owns an unrecognized high rank for his complete works. Because of the lack of content utopian elements, it is highly suitable for demonstrating the advantage of the new terminological destinctions in utopian writing. The form of a sinister comedy operates with an aesthetics of negativity.

  • Open Access German
    Authors: 
    Talke, Armin;
    Publisher: Humboldt-Universität zu Berlin
    Country: Germany
  • Open Access German
    Authors: 
    Otto, Karl-Heinz; Mönter, Leif O.; Hof, Sandra; Wirth, Joachim;
    Publisher: Humboldt-Universität zu Berlin
    Country: Germany

    Geography teaching introduces the specific thought and work methods of geography and other earth sciences into school. Experimenting as the decisive way of gaining scientific knowledge plays a key role when dealing with physiogeographically relevant topics. The requirements as regards content and methods imposed on students experimenting in geography lessons are varied and demanding. However, no competence-oriented empirical studies on geographic experiments have been published so far. It is the aim of this contribution to summarize the national and international state of research concerning the empirical teaching and learning research on experimenting. It is thereby intended to discuss empirically verified theory models that exist against the background of the technical characteristics of the geographic experiment with regard to their suitability for a research project in the field of geography education. Peer Reviewed

  • Publication . Article . 2000
    Open Access German
    Authors: 
    Pirr, Uwe;
    Publisher: Humboldt-Universität zu Berlin
    Country: Germany
  • Open Access German
    Authors: 
    Hufeland, Christoph Wilhelm von;
    Publisher: Humboldt-Universität zu Berlin
    Country: Germany
  • Publication . Other literature type . Doctoral thesis . 2014
    Open Access German
    Authors: 
    Schwender, Julie;
    Publisher: Freie Universität Berlin
    Country: Germany

    Hintergrund: Die Entwicklung von Infektionen nach allogener Transplantation hämatopoetischer Stammzellen beeinflusst das Überleben und die Lebensqualität der betroffenen Patienten. Insbesondere über Viren, die das ZNS angreifen, ist in diesem Zusammenhang wenig bekannt und die Diagnostik, Therapie und Erkennung von Risikofaktoren stellt noch immer eine Herausforderung dar. Design und Methoden: Diese Arbeit beinhaltet Ergebnisse einer multizentrisch, retrospektiv angelegten Studie, in der Daten aus dem Zeitraum von 1999 bis 2009 von zehn deutschen Transplantationszentren ausgewertet wurden. Aus einer Kohorte von 2628 Patienten, die einer allogenen Stammzelltransplantation unterzogen wurden, sind 32 Patienten mit viraler Infektion des zentralen Nervensystems ermittelt worden. Dies ist nach publizierten Daten die größte Studie, die die virale Enzephalitis bei Patienten nach allogener Transplantation hämatopoetischer Stammzellen auf verschiedene Charakteristika und Risikofaktoren untersucht. Ergebnisse: 32 Patienten entwickelten eine virale Enzephalitis nach allogener Stammzelltransplantation (1.2 %, 95 % Konfidenzintervall 0.8 %-1.6 %). Die Entwicklung einer viralen Enzephalitis war signifikant mit der Applikation von CD-3 bzw. CD-52 Antikörpern assoziiert (p<0.001) und wies eine erhöhte Sterblichkeit (p=0.011) auf. Am häufigsten konnten cerebrale Infektionen mit HHV-6 (28 %) nachgewiesen werden, gefolgt von Infektionen durch andere Viren der Herpesfamilie EBV (19 %), HSV (13 %), CMV (6 %) und VZV (6 %). Zudem traten Enzephalitiden durch JC-Viren (9%) und Adenoviren (3 %) auf. Infektionen, die durch mehr als eine Virusart verursacht wurden, konnten in 16 % der Fälle dokumentiert werden. Die mittlere Dauer bis zum Ausbruch der Infektion betrug 106 Tage nach allogener Stammzelltransplantation. Die kürzeste Dauer konnte für Infektionen durch HHV-6, die längste Dauer bis zum Ausbruch der Erkrankung für die progressive multifokale Leukenzephalopathie verursacht durch JC-Virus dokumentiert werden. In 63 % der Fälle konnte ein dauerhafter Erfolg der Therapie (95 % Konfidenzintervall 44 %-82 %) festgestellt werden. Die mittlere Überlebensdauer betrug 94 Tage (95 % Konfidenz Intervall 36 - 152), allerdings ergaben sich große Unterschiede für die Fälle, die durch mehr als einen Erreger ausgelöst wurden. Kein Patient mit einer HSV assoziierten Enzephalitis verstarb. Fazit: Unterschiede fanden sich für die Dauer bis zum Ausbruch der Infektion nach allogener Stammzelltransplantation, den Therapieerfolg und das Überleben der Patienten. Ein signifikant erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer viralen Enzephalitis wiesen Patienten auf, bei denen die Antikörper Muromonab (CD-3) bzw. Alemtuzumab (CD-52) zum Einsatz kamen. Zudem konnte diese Studie zeigen, dass die Entwicklung einer viralen Enzephalitis nach allogener Transplantation hämatopoetischer Stammzellen zu einer erhöhten Sterblichkeit im Gegensatz zu Patienten ohne virale Enzephalitis führt. Background: The development of infections after allogeneic stem cell transplantation affects outcome and quality of life of the respective patients. In this context there is not much known about viral infections of the cns and diagnosis, therapy and identification of risk factors is still challenging. Design and Methods: This work includes the result of a multicenter, retrospective study in which data of 10 German institutes for stem cell transplantation from 1999 up to 2009 were analyzed. Of 2628 patients wich underwent allogeneic stem cell transplantation 32 patients with viral encephalitis were identified. Referring to published data this is the largest investigation on viral encephalitis after allogeneic stem cell transplantation regarding different characteristics and risc factors. Results: Viral encephalitis occurred in 32 patients (1.2 %, 95 % confidence interval 0.8 %-1.6 %) and was associated with the use of Muromonab or Alemtuzumab for T-cell depletion (p<0.001) and an increased mortality (p=0.011) in comparison to patients without viral encephalitis. Detected viruses included human herpesvirus-6 (28 %), Epstein-Barr virus (19 %), herpes simplex virus (13 %), JC virus (9%), varicella zoster virus (6 %), cytomegalovirus (6 %) and adenovirus (3 %). More than one virus was identified in 16 % of the patients. The median onset time was 106 days after allogeneic stem cell transplantation for the total group of 32 patients. Shortest onset times were seen in cases with human herpesvirus-6 encephalitis and longest in those with JC virus- associated progressive multifocal leukoencephalopathy. The probability of a sustained response to treatment was 63 % (95 % confidence interval 44 % - 82 %) with a median survival of 94 (95 % confidence interval 36-152) days after onset, but significant variation was found when considering different causative viruses. Patients with herpes simplex virus encephalitis had the most favorable outcome with no encephalitis-related deaths. Conclusion: There were differences for the time of onset of infection after stem cell transplantation, success of therapy and survival. In patients receiving Muromonab (CD- 3) or Alemtuzumab (CD-52) to prevent GVHD there was a significant increased risc for developing viral encephalitis. Furthermore this investigation demonstrates a higher mortality for patients with viral encephalitis compared to those without.

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  • Publication . Book . Other literature type . 2001 . Embargo End Date: 12 Sep 2017
    Open Access German
    Authors: 
    Kedziora, Markus;
    Publisher: Humboldt-Universität zu Berlin
    Country: Germany

    In der Untersuchung wird einleitend die gegenwärtige Situation der Bibliotheks- und Informationsarbeit der Goethe-Institute im Ausland unter besonderer Berücksichtigung der Informationsabteilung des Goethe-Instituts in Barcelona dargestellt. Daran anschließend wird ein allgemeiner Überblick über Möglichkeiten zur Bewertung von Informationsdienstleistungen gegeben. Im Hauptteil werden die Leistungsmessungssysteme der IFLA mit Indikatoren und der Internationalen Norm ISO 11620:1998 sowie supplementäre Methoden der Leistungsmessung diskutiert und in Beziehung zu den interkulturellen Informationsdienstleistungen der Goethe-Institute im Ausland gesetzt. Darauffolgend werden Problemfelder skizziert und auf die Notwendigkeit von Leistungsmessung multilingualer Informationsdienstleistungen hingewiesen.

  • Publication . Other literature type . Doctoral thesis . 2018
    Open Access German
    Authors: 
    Huizing-Kusitzky, Lea Heleen;
    Publisher: Freie Universität Berlin
    Country: Germany

    Weltweit ist die Anzahl der Computertomographie-Untersuchungen (CT), insbesondere im Notfallsetting, in den letzten Jahren stark angestiegen. Dadurch steigt die Strahlenexposition von Mensch und Umwelt rasant. Deshalb ist es wichtig, Methoden zur Strahlungsreduktion zu etablieren. Dazu sollte in dieser Studie die adaptive statistische iterative Rekonstruktion (ASIR) als Möglichkeit zur Dosisreduktion bei gleichbleibend guter Bildqualität in der nativen cranialen CT untersucht werden. Methodik: 157 Patienten wurden auf 2 unterschiedliche Protokollgruppen mit jeweils 120 kV und modularem mAs aufgeteilt: Gruppe A (Kontrollgruppe) mit 100% FBP (filtered back projection), N = 71. Gruppe B1 (Fallgruppe) mit 20% ASIR und 80% FBP, N = 86. Rohdaten von 74 Patienten aus der Fallgruppe erhielten eine Nachbearbeitung mit 40% ASIR und 60% FBP (Gruppe B2). Quantitative und qualitative Bildparameter aller Gruppen wurden evaluiert und statistisch auf signifikante Unterschiede überprüft. Zudem wurden alle Patienten in Diagnosegruppen unterteilt und ebenfalls auf Signifikanzen überprüft. Ergebnisse: Alle Berechnungswerte der Fallgruppen wurden mit der Kontrollgruppe verglichen: Es konnte eine Reduktion der Effektivdosis von mehr als 40% in den Kontrollgruppen gezeigt werden (p < 0,0001). Gruppe B1 wies eine signifikant verminderte quantitative und qualitative Bildqualität auf. Gruppe B2 erreichte ähnliche quantitative Bewertungen. Die qualitative Analyse war schlechter, aber besser als Gruppe B1. Für den klinischen Gebrauch war die Diagnostizierbarkeit der Fallgruppen hoch genug. Die Vergleichsberechnungen innerhalb der Diagnosegruppen erschienen heterogen. Bei mehr als 50% der Patienten war die Bildgebung unauffällig. Schlussfolgerung: • Ein Protokoll mit 20% ASIR und 80% FBP ermöglicht eine signifikante Dosisre-duktion um ca. 40 % bei ausreichender Bildqualität. • Eine Nachbearbeitung mit 40% ASIR und 60%FBP verbessert die Bildqualität. • Iterative Rekonstruktionstechniken sollten im klinischen Gebrauch der cranialen Computertomographie angewendet werden. Worldwide, the number of CT scans has risen sharply in recent years, especially in emergency settings. This has resulted in a rapidly increasing exposure of humans and the environment to radiation. It is therefore important to explore ways to reduce the amount of radiation required to perform these exams. This study investigated adaptive statistical iterative reconstruction (ASIR) as one option for reducing the radiation dosage while ensuring good image quality in native, cranial CTs. Methodology: 157 patients were divided into 2 protocol groups of 120 kV and modular mAs: Group A (control group) with 100% FBP (filtered back projection), N = 71. Group B1 (case group) with 20% ASIR and 80% FBP, N = 86. The raw data from 74 patients in the case group was post-processed with 40% ASIR and 60% FBP (Group B2). Quantitative and qualitative image parameters of all groups were evaluated and statistically analysed for significant differences. In addition, all patients were divided into groups by diagnosis and also checked for statistical significance. Results: All of the calculated values of the case groups were compared with those of the control group which indicated a reduction in the effective dose of radiation of more than 40% over that received by the control group (p < 0.0001). The image quality for Group B1 was significantly reduced both quantitatively and qualitatively. Group B2 achieved similar quantitative results, with the qualitative analysis worse than the control group, but still better than group B1. For clinical use, the quality was high enough to allow diagnosis of the case groups. The comparative calculations within the diagnostic groups appeared heterogeneous. For more than 50% of the patients, the imaging was unremarkable. Conclusion: • A protocol with 20% ASIR and 80% FBP allows a significant reduction in the ra-diation dosage of almost 40% while offering adequate image quality. • Post-processing with 40% ASIR and 60% FBP improves image quality. • Iterative reconstruction techniques should be applied in clinical practise.

  • Publication . Conference object . 2010 . Embargo End Date: 17 Jun 2017
    Open Access German
    Authors: 
    Kutalia, Lasha-Giorgi;
    Publisher: Humboldt-Universität zu Berlin, Humboldt-Universität, Leitung und Verwaltung
    Country: Germany

    Durch das Verbrechen wird die strafrechtliche Beziehung weder ausgelöst noch beendet. Sie fängt mit dem Adressieren der Pflichten an Individuen, die sie als Subjekte der Beziehung konstituieren und setzt sich auch im Falle des Delikts durch Strafe ununterbrochen fort. Das Strafprozeß- und Strafvollstreckungsrecht füllen keine Lücken zwischen den Teilbereichen des materiellen Strafrechts, die vor der geschehenen Tat und nach der vollstreckten Strafe bewiesen werden können. Anders gewendet, Strafverhängung und Strafvollstreckung trennen nicht die materiellrechtliche Beziehung, sondern werden davon umfaßt: Es kommt auf die lückenlos zusammenhängende strafrechtliche Beziehung in ihrer Komplexität an. Peer Reviewed

  • Open Access German
    Authors: 
    Trenkmann, Lars;
    Publisher: Freie Universität Berlin
    Country: Germany

    Im Rahmen dieser Arbeit wurde die regionale Hirnsauerstoffsättigung (rSO2) als möglicher Parameter für die Vorhersage des neurologischen Outcomes unter und im Anschluss an eine kardiopulmonale Reanimation (CPR) gemessen. Besonders berücksichtigt wurde hierbei das „Targeted Temperature Management“ (TTM), dessen Zieltemperatur bei 33°C lag. Die rSO2 erwies sich in vorherigen Studien als Parameter, der in der Lage zu sein scheint, veränderte zerebrale Perfusion und Oxygenierung darzustellen. Die Messung der rSO2 erfolgte mittels Nah- Infrarot-Spektroskopie (NIRS) in einer Tiefe von ca. 2,5 cm, mit deren Hilfe das Verhältnis von oxygeniertem zu desoxygeniertem Hämoglobin bestimmt wird. Die dargestellten Werte entsprechen einer gemischt arterio-venösen Sauerstoffsättigung. Zentraler Bestandteil der Dissertation war die eigenständige Durchführung der NIRS- Messungen auf dem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) 2505 der Berliner Feuerwehr. In die vorliegende Studie konnten 29 Patienten eingeschlossen werden, bei denen die rSO2 im präklinischen Umfeld gemessen wurde. Der Beginn der kontinuierlichen Messung erfolgte unter laufender Reanimation bzw. maximal 2 Minuten nach Wiedereinsetzen eines Spontankreislaufes (ROSC) und wurde nach dem TTM beendet. Parallel wurden das Alter, das Geschlecht, der initiale Rhythmus, die verabreichte Adrenalindosis, die Dauer der Reanimation, die Respiratorstunden, der APACHE II Score und die Aufenthaltsdauer erhoben. Das neurologische Outcome wurde bei Entlassung mittels der „Cerebral Performance Category“ (CPC) klassifiziert. Das Gesamtkollektiv (n=29) wurde retrospektiv in 3 Gruppen unterteilt (1. gutes neurologisches Ergebnis = CPC 1-2; 3 Patienten – 2. schlechtes neurologisches Ergebnis = CPC 3-5 bei 8 Patienten – 3. nie ROSC = CPC 5 bei 18 Patienten). In der Gruppe mit einem CPC 1-2 war die rSO2 zu Beginn der Messung im Median mit 23% (22-52%) vs. 19% (15-42%) höher. Die durchschnittliche rSO2 über den gesamten Verlauf der Messung (n=11) ist mit 71% (70-73%) vs. 63% (54-73%) ebenfalls deutlich höher bei Patienten mit gutem Outcome. Bei den Patienten ohne ROSC (n=18) lag der Median der rSO2 bei 16% (IQR 15-29). Zwei der Patienten, bei denen ein CPC von 1-2 bei der Entlassung vorlag, wurden unter Reanimation eingeschlossen. Deren initia-le rSO2 lagen bei 22% und 23%. In der Vergleichsgruppe (CPC 3-5) konnten 3 Patienten eingeschlossen werden. Deren initiale rSO2 Werte lagen bei 15%, 16% und 46%. Patienten mit gutem Outcome hatten initial höhere rSO2 Werte und lagen auch im Verlauf bei deutlich höheren rSO2 Werten. Ein Überleben mit CPC 1-2 scheint auch bei initial niedrigen rSO2 Werten möglich. Die initialen rSO2 Werte sind daher wahrscheinlich keine guten Prädiktoren für das Outcome. Aufgrund der zahlreichen Einflussfaktoren auf die rSO2 und der kleinen Patientenzahl sind jedoch weitere Untersuchungen an diesen Kollektiven nötig. In the context of the present work the regional cerebral oxygen saturation (rSO2) was measured during and subsequent to a cardiopulmonary resuscitation (CPR) as parameter potentially predicting the neurological outcome. In particular consideration was the ‘Targeted Temperature Management’ (TTM) with a target temperature of 33°C in this study. Previous studies showed rSO2 as parameter having the ability to represent changed cerebral perfusion and oxygenation. Regional cerebral oxygen saturation was measured by use of near infrared spectroscopy (NIRS) determining with infrared light the proportion of oxygenated to deoxygenated hemoglobin in a depth of about 2.5cm. The depicted values correspond to an arterio-venous oxygen saturation. A key component of this dissertation was the independent NIRS measurement on the emergency doctor´s vehicle 2505 of the Berlin fire department. In the framework of this study 29 patients with pre-hospital measurement of rSO2 were included. Continuous measurement was initiated under current reanimation or at the maximum two minutes after return of spontaneous circulation (ROSC) and was terminated at the end of therapeutic TTM. Simultaneously collected were the progress of body temperature, age, sex, initial rhythm, administered adrenalin dose, length of reanimation, hours on respirator, APACHE II score and the length of stay. At discharge neurological outcome was classified by ‘cerebral performance category’ (CPC). Retrospectively all patients (n=29) were divided into three groups (1. – good neurological out-come = CPC 1-2, three patients; 2. – bad neurological outcome = CPC 3-5, eight patients; 3. – no ROSC = CPC 5, 18 patients). Group 1 with good CPC (1-2) showed a rSO2 median of 23% (22 – 52%) being higher than that of the other group with 19% (15 – 42%). Average of rSO2 measured across the complete process (n=11) also was distinctly higher in patients with good outcome (71% (70 – 73%) vs. 63% (54 – 73%)). Patients with no ROSC (n=18) had a rSO2 median of 16.5% (IQR 15 – 29%). Two patients with CPC at discharge of 1-2 were included under reanimation. Their initial rSO2 were at 22% and 23%. In the comparison group (CPC 3-5) three patients could be included under CPR. Their initial values were at 15%, 16% and 46%. Patients with good outcome showed higher initial rSO2 values and also showed higher rSO2 values during the process. It appears that survival is possible with low initial rSO2 values. Probably the initial rSO2 values are not good outcome predictors. Due to the numerous factors influencing rSO2 and the small number of patients in this study further investigations of such collectives are necessary.

  • Publication . Other literature type . 2006
    Open Access German
    Authors: 
    Wohlfarth, Heinz-Bernhard;
    Publisher: Freie Universität Berlin
    Country: Germany

    "Utopisches Schreiben" wird als Terminus technicus verwendet für "utopisches literarisches Schreiben". Die Grundthese lautet: Volker Braun schreibt utopisch. Die Untersuchung erfolgt in drei Schritten: 1. Utopisches Denken. Der erste Schritt macht eine historische und literaturhistorische Bestandsaufnahme des Themas. Es wird dargelegt, warum Brauns Dichtungsweise nicht hinreichend bestimmt werden kann in der Sprache utopischen Denkens. - 2. Utopisches Schreiben. Der zweite Schritt unternimmt eine philosophisch- begriffliche Bestimmung des utopischen Schreibens. Mit Hilfe der Ideen des kritischen Subjektivismus wird ein Konzept der utopischen Überlegung entworfen. Es zeigt, wie die utopische Haltung als rationaler und legitimer Verbesserungswille möglich ist. Dann geht es um die Klärung des besonderen Status literarischer Texte. Die Ergebnisse beider Studien befähigen zu einer Kritik defizitärer Auffassungen (wie der Vorschein-Ästhetik Ernst Blochs) und zur Formulierung eines produktions- und rezeptionsästhetischen Begriffs utopischen Schreibens. Er wird eingebettet in ein Konzept des ästhetischen Überlegens. Es begründet den konstruktiven Charakter der Textinterpretation, leitet die ästhetische Wahrnehmung an und ermittelt die Gelungenheit eines Textes. - 3. Ästhetisches Überlegen. Um eine kontrollierte Anwendung des Konzepts des ästhetischen Überlegens zu gewährleisten, beschränkt sich der dritte Schritt auf die Analyse eines einzigen Textes Volker Brauns. Die Wahl fällt auf das Drama "Dmitri" (1980). Es ist eines der ersten gelungenen Stücke Brauns und besitzt einen unerkannt hohen Stellenwert für sein Gesamtwerk. Aufgrund des Fehlens inhaltlicher utopischer Elemente ist es besonders geeignet, den Gewinn der neuen terminologischen Differenzierungen zu demonstrieren. Die Form der finsteren Komödie arbeitet mit einer Ästhetik der Negativität. "Utopian writing" is used as terminus technicus for "utopian literary writing". My basic thesis is: Volker Braun writes utopian. The enquiry will be made in three steps: 1. Utopian thinking. The first step is to untertake a historical and literary historical review of the theme. Such a review makes it clear that Braun's way of writing poetry cannot be fully defined in terms of utopian thinking. - 2. Utopian writing. The second step carries out a philosophical-conceptional definition of utopian writing. A concept of utopian reasoning can be developed with the help of the critical subjectivist approach. It shows, how an utopian attitude is possible as a rational and legitimate creative will for improvement. Then I discuss the specific status of literary texts. The results enable us to criticize deficient views (like the "Vorschein" - aesthetics of Ernst Bloch) and in conclusion to formulate terms for the aesthetics of production and reception of utopian writing. Now the suggested definition is embedded in a concept of aesthetic reasoning, giving reason for the constructive character of interpretation, conducting the aesthetic perception and helping to determine a well-crafted text. - 3. Aesthetic reasoning. In order to secure a controlled application of the concept of aesthetic reasoning, the third step is focussed on the analysis of a single text of Volker Braun. The choice depends on the drama "Dmitri" (1980). It is one of the first important plays of the author and owns an unrecognized high rank for his complete works. Because of the lack of content utopian elements, it is highly suitable for demonstrating the advantage of the new terminological destinctions in utopian writing. The form of a sinister comedy operates with an aesthetics of negativity.

  • Open Access German
    Authors: 
    Talke, Armin;
    Publisher: Humboldt-Universität zu Berlin
    Country: Germany
  • Open Access German
    Authors: 
    Otto, Karl-Heinz; Mönter, Leif O.; Hof, Sandra; Wirth, Joachim;
    Publisher: Humboldt-Universität zu Berlin
    Country: Germany

    Geography teaching introduces the specific thought and work methods of geography and other earth sciences into school. Experimenting as the decisive way of gaining scientific knowledge plays a key role when dealing with physiogeographically relevant topics. The requirements as regards content and methods imposed on students experimenting in geography lessons are varied and demanding. However, no competence-oriented empirical studies on geographic experiments have been published so far. It is the aim of this contribution to summarize the national and international state of research concerning the empirical teaching and learning research on experimenting. It is thereby intended to discuss empirically verified theory models that exist against the background of the technical characteristics of the geographic experiment with regard to their suitability for a research project in the field of geography education. Peer Reviewed

  • Publication . Article . 2000
    Open Access German
    Authors: 
    Pirr, Uwe;
    Publisher: Humboldt-Universität zu Berlin
    Country: Germany
  • Open Access German
    Authors: 
    Hufeland, Christoph Wilhelm von;
    Publisher: Humboldt-Universität zu Berlin
    Country: Germany
  • Publication . Other literature type . Doctoral thesis . 2014
    Open Access German
    Authors: 
    Schwender, Julie;
    Publisher: Freie Universität Berlin
    Country: Germany

    Hintergrund: Die Entwicklung von Infektionen nach allogener Transplantation hämatopoetischer Stammzellen beeinflusst das Überleben und die Lebensqualität der betroffenen Patienten. Insbesondere über Viren, die das ZNS angreifen, ist in diesem Zusammenhang wenig bekannt und die Diagnostik, Therapie und Erkennung von Risikofaktoren stellt noch immer eine Herausforderung dar. Design und Methoden: Diese Arbeit beinhaltet Ergebnisse einer multizentrisch, retrospektiv angelegten Studie, in der Daten aus dem Zeitraum von 1999 bis 2009 von zehn deutschen Transplantationszentren ausgewertet wurden. Aus einer Kohorte von 2628 Patienten, die einer allogenen Stammzelltransplantation unterzogen wurden, sind 32 Patienten mit viraler Infektion des zentralen Nervensystems ermittelt worden. Dies ist nach publizierten Daten die größte Studie, die die virale Enzephalitis bei Patienten nach allogener Transplantation hämatopoetischer Stammzellen auf verschiedene Charakteristika und Risikofaktoren untersucht. Ergebnisse: 32 Patienten entwickelten eine virale Enzephalitis nach allogener Stammzelltransplantation (1.2 %, 95 % Konfidenzintervall 0.8 %-1.6 %). Die Entwicklung einer viralen Enzephalitis war signifikant mit der Applikation von CD-3 bzw. CD-52 Antikörpern assoziiert (p<0.001) und wies eine erhöhte Sterblichkeit (p=0.011) auf. Am häufigsten konnten cerebrale Infektionen mit HHV-6 (28 %) nachgewiesen werden, gefolgt von Infektionen durch andere Viren der Herpesfamilie EBV (19 %), HSV (13 %), CMV (6 %) und VZV (6 %). Zudem traten Enzephalitiden durch JC-Viren (9%) und Adenoviren (3 %) auf. Infektionen, die durch mehr als eine Virusart verursacht wurden, konnten in 16 % der Fälle dokumentiert werden. Die mittlere Dauer bis zum Ausbruch der Infektion betrug 106 Tage nach allogener Stammzelltransplantation. Die kürzeste Dauer konnte für Infektionen durch HHV-6, die längste Dauer bis zum Ausbruch der Erkrankung für die progressive multifokale Leukenzephalopathie verursacht durch JC-Virus dokumentiert werden. In 63 % der Fälle konnte ein dauerhafter Erfolg der Therapie (95 % Konfidenzintervall 44 %-82 %) festgestellt werden. Die mittlere Überlebensdauer betrug 94 Tage (95 % Konfidenz Intervall 36 - 152), allerdings ergaben sich große Unterschiede für die Fälle, die durch mehr als einen Erreger ausgelöst wurden. Kein Patient mit einer HSV assoziierten Enzephalitis verstarb. Fazit: Unterschiede fanden sich für die Dauer bis zum Ausbruch der Infektion nach allogener Stammzelltransplantation, den Therapieerfolg und das Überleben der Patienten. Ein signifikant erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer viralen Enzephalitis wiesen Patienten auf, bei denen die Antikörper Muromonab (CD-3) bzw. Alemtuzumab (CD-52) zum Einsatz kamen. Zudem konnte diese Studie zeigen, dass die Entwicklung einer viralen Enzephalitis nach allogener Transplantation hämatopoetischer Stammzellen zu einer erhöhten Sterblichkeit im Gegensatz zu Patienten ohne virale Enzephalitis führt. Background: The development of infections after allogeneic stem cell transplantation affects outcome and quality of life of the respective patients. In this context there is not much known about viral infections of the cns and diagnosis, therapy and identification of risk factors is still challenging. Design and Methods: This work includes the result of a multicenter, retrospective study in which data of 10 German institutes for stem cell transplantation from 1999 up to 2009 were analyzed. Of 2628 patients wich underwent allogeneic stem cell transplantation 32 patients with viral encephalitis were identified. Referring to published data this is the largest investigation on viral encephalitis after allogeneic stem cell transplantation regarding different characteristics and risc factors. Results: Viral encephalitis occurred in 32 patients (1.2 %, 95 % confidence interval 0.8 %-1.6 %) and was associated with the use of Muromonab or Alemtuzumab for T-cell depletion (p<0.001) and an increased mortality (p=0.011) in comparison to patients without viral encephalitis. Detected viruses included human herpesvirus-6 (28 %), Epstein-Barr virus (19 %), herpes simplex virus (13 %), JC virus (9%), varicella zoster virus (6 %), cytomegalovirus (6 %) and adenovirus (3 %). More than one virus was identified in 16 % of the patients. The median onset time was 106 days after allogeneic stem cell transplantation for the total group of 32 patients. Shortest onset times were seen in cases with human herpesvirus-6 encephalitis and longest in those with JC virus- associated progressive multifocal leukoencephalopathy. The probability of a sustained response to treatment was 63 % (95 % confidence interval 44 % - 82 %) with a median survival of 94 (95 % confidence interval 36-152) days after onset, but significant variation was found when considering different causative viruses. Patients with herpes simplex virus encephalitis had the most favorable outcome with no encephalitis-related deaths. Conclusion: There were differences for the time of onset of infection after stem cell transplantation, success of therapy and survival. In patients receiving Muromonab (CD- 3) or Alemtuzumab (CD-52) to prevent GVHD there was a significant increased risc for developing viral encephalitis. Furthermore this investigation demonstrates a higher mortality for patients with viral encephalitis compared to those without.

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