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  • Open Access
  • German
  • edoc-Server. Open-Access-Publikationsserver der Humboldt-Universität zu Berlin
  • Refubium - Repositorium der Freien Universität Berlin

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  • Open Access German
    Authors: 
    Seiverth, Andreas;
    Publisher: Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät IV, Institut für Erziehungswissenschaften
    Country: Germany
  • Open Access German
    Authors: 
    Kedziora, Markus;
    Publisher: Humboldt-Universität zu Berlin
    Country: Germany

    In der Untersuchung wird einleitend die gegenwärtige Situation der Bibliotheks- und Informationsarbeit der Goethe-Institute im Ausland unter besonderer Berücksichtigung der Informationsabteilung des Goethe-Instituts in Barcelona dargestellt. Daran anschließend wird ein allgemeiner Überblick über Möglichkeiten zur Bewertung von Informationsdienstleistungen gegeben. Im Hauptteil werden die Leistungsmessungssysteme der IFLA mit Indikatoren und der Internationalen Norm ISO 11620:1998 sowie supplementäre Methoden der Leistungsmessung diskutiert und in Beziehung zu den interkulturellen Informationsdienstleistungen der Goethe-Institute im Ausland gesetzt. Darauffolgend werden Problemfelder skizziert und auf die Notwendigkeit von Leistungsmessung multilingualer Informationsdienstleistungen hingewiesen.

  • Open Access German
    Authors: 
    Heßler, Sebastian Stefan;
    Publisher: Freie Universität Berlin
    Country: Germany

    Zusammenfassung Hintergrund: Bariatrische Chirurgie bei Adipositas führte in einigen Studien neben starkem Gewichtsverlust zu Verbesserungen der kognitiven Leistung. Als mögliche Ursachen dafür werden u.a. die Reduktion der Adipositas-assoziierten Komorbiditäten, Veränderungen der Blutparameter sowie Verbesserungen des emotionalen Befindens vermutet. Ziel dieser Studie war die Untersuchung möglicher Zusammenhänge zur Klärung der Ursachen für die Steigerung der kognitiven Leistung. Methoden: Am NeuroCure Clinical Research Center der Charité – Universitätsmedizin Berlin wurde eine adipöse Interventionsgruppe IG (n=39) an drei Terminen untersucht. Die Baseline-Untersuchung fand kurz vor, Follow-Up 1 sechs Monate und Follow-Up 2 ein Jahr nach bariatrischer Chirurgie statt. Als Operationsverfahren wurden Roux-en-Y Gastric Bypass Surgery sowie Vertical Sleeve Gastrectomy und Magenband angewandt. Es wurden eine körperliche Untersuchung, Blutanalysen sowie eine neuropsychologische Testung durchgeführt. Zum Vergleich wurde eine adipöse Kontrollgruppe KG (n=23) ohne Intervention in den gleichen Zeitabständen untersucht. Vermutet wurden Verbesserungen der kognitiven Leistung im Vergleich zu Probanden ohne Operation. Die Daten wurden statistisch mittels einer 2x2–Messwiederholungs–ANCOVA mit den Kovariaten „Alter“ und „Baseline-Ergebnis“ analysiert. Veränderungen zwischen den Zeitpunkten innerhalb der Gruppen wurden mittels T-Tests für verbundene Stichproben ausgewertet. Weiterhin untersuchten wir auf mögliche Korrelationen zwischen körperlichen und kognitiven sowie psychischen Veränderungen zwischen BL und FU2. Ergebnisse: Die ANCOVA zeigte Tendenzen zur Gruppen*Zeit-Interaktion in den Composite Scores der „Exekutivfunktionen“ (p=,089) sowie der Stroop-Interferenzleistung (p=,067). Dabei zeigte die IG die stärksten Verbesserungen der Exekutivfunktionen zur FU1. Die Gedächtnisleistung veränderte sich nicht. Depressivität, Angst sowie körperliches Wohlbefinden verbesserten sich stark. Der Vergleich der Operationsverfahren zeigte eine signifikante Gruppen*Zeit-Interaktion bei der Lernleistung (p=,034). Dabei verschlechterte sich die Leistung der Malabsorptionsgruppe zwischen FU1 und FU2. Die Angst nahm stärker nach restriktiver Operation ab. Das körperliche Wohlbefinden verbesserte sich zwischen BL und FU1 ebenfalls stärker in der Restriktionsgruppe. Korrelationen zeigten sich nicht zwischen den körperlichen und kognitiven Veränderungen zwischen BL und FU2 (alle p-Werte >,05). Dennoch ging die Abnahme der Entzündungsmarker IL-6 (r=-,597, p=,001) und TNF (r=-,497, p=,006) sowie die Abnahme der Depressivität (r=-,378, p=,043) mit einem gesteigerten körperlichen Wohlbefinden einher. Dieses korrelierte wiederum mit der verbesserten Stroop-Interferenzleistung (r=,390, p=,037). Fazit: Nach bariatrischer Chirurgie verbesserten sich die Exekutivfunktionen leicht sowie Depressivität und Lebensqualität im Vergleich zu einer adipösen KG. Die Ursachen für die kognitiven Veränderungen konnten nicht hinreichend geklärt werden. Allerdings vermuten wir die Abnahme der Inflammation sowie Steigerung des körperlichen Wohlbefindens als mögliche Einflussfaktoren. Abstract Background: Several studies showed improvement of cognitive performance additionally to weight loss after bariatric surgery. There are assumptions that recovery from comorbidities, improvements of blood composition and psychological state are positively influencing cognitive performance. The aim of this study was the investigation of correlations to clarify the causes. Methods: NeuroCure Clinical Research Center at Charité Berlin tested an obese intervention group (n=39) who underwent surgical intervention at three time points: Baseline (shortly before surgical intervention), Follow up 1 (six months) and Follow up 2 (one year after surgery). Methods for surgical intervention were Roux-en-Y gastric bypass, Vertical sleeve gastrectomy and gastric banding. Parts of the investigation were physical examination, blood collection and neuropsychological testing. Patients were compared to an obese control group (n=23) without intervention which was tested in the same time intervals. We hypothesized improvement in the cognitive Domains “memory” and “executive functions” after surgery in comparison to obese controls. Data were statistically analyzed with an Analysis of covariances for comparison between groups and time points as well as with post-hoc t-tests for dependent samples. Furthermore, we investigated for correlations between physical and cognitive as well as psychological improvements between Baseline and Follow up 2. Results: The ANCOVA showed trends to significant improvement for Composite Scores of “executive functions” (p=,089) and in Stroop test (p=,067), with the greatest improvements of intervention group at Follow up 1. There was no improvement in the memory domain. But psychological state showed noticeable improvements, especially with regard to depression, anxiety and physical well-being. The comparison of surgical methods showed a group*time-interaction for verbal list learning, when Patients with RYGB worsened between Follow up 1 and Follow up 2. Anxiety was more reduced as well as physical well-being increased more between Baseline and Follow up 1 after restrictive procedure. There were no correlations between weight loss respectively physical improvements in blood markers and cognitive changes between Baseline and Follow-up 2 (all p values >,05). But there were correlations between reduction of inflammation markers interleukin-6 (r=-,597, p=,001) and tumor necrosis factor alpha (r=-,497, p=,006) as well as depression (r=-,378, p=,043) and improvement in physical well-being which also correlated with better Stroop test performance (r=,390, p=,037). Conclusion: Executive functions showed small improvement, depression and health-related Quality of Life improved noticeably after bariatric surgery. The causes are still not sufficiently clarified, but we assume that reduction of inflammation and increased physical well-being might be influencing factors.

  • Publication . Book . Conference object . Part of book or chapter of book . 2019 . Embargo End Date: 21 Feb 2020
    Open Access German
    Authors: 
    Janina Piech;
    Publisher: Humboldt-Universität zu Berlin
    Country: Germany

    Universitäre Sammlungen, die als Forschungsapparate für die wissenschaftliche Lehre angelegt wurden, sind unweigerlich mit der dazugehörigen Instituts- und Universitätsgeschichte verbunden. Als Wissensspeicher und Gedächtnisinstitution müssen wir die Umstände untersuchen, unter denen dieses gesammelte Wissen an die Universität und ihre Institutionen gelangt ist. Dies ist von besonderer Bedeutung für eine kritische Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts, da zahlreiche Sammlungen im Nationalsozialismus angelegt wurden und Provenienzfragen in diesen Fällen eine besondere Dringlichkeit haben. Der vorliegende Beitrag skizziert einige Möglichkeiten, um diese Problematik anhand der theaterhistorischen Sammlung des 1943 in Wien gegründeten „Zentralinstituts für Theaterwissenschaft“ zu analysieren. Im Rahmen des vom FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung in Österreich) geförderten Projekts „Historiography – Ideology – Collection“ (HIC) untersuchen die Projektbeteiligten gemeinsam die ersten Bestände dieses Archivs. Diese wurden 1943 für die neu gegründete theaterhistorische Sammlung erworben: im Einzelnen das sogenannte NS-Bildarchiv (Fotografien), das Theaterarchiv Leuschke (Theaterkritiken) und das Zensurarchiv Houben (Dokumen­tation von Literatur- und Theaterproduktion). Fragwürdige Erwerbungskontexte und der Bezug zur NS-Wissenschafts­praxis machen eine sammlungshistorische Auseinandersetzung notwendig, der wir im Forschungsprojekt bestandsübergreifend nachgehen. Erforscht werden Bezüge zwischen ideologisch motivierter Forschungspraxis, dem konkreten Sammlungsaufbau und der Provenienz einzelner Sammlungsobjekte. Die umfassende Untersuchung des Zensurarchivs Houben steht darüber hinaus im Zentrum meines Dissertationsprojekts, das die widersprüchliche Biographie der Sammlerpersönlichkeit Heinrich Hubert Houben (1875–1935) und dessen Netzwerk untersucht. Peer Reviewed

  • Publication . Book . 2012
    Open Access German
    Authors: 
    Georgi, Fabian;
    Publisher: Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    Country: Germany

    In den vergangenen zehn Jahren hat sich in der internationalen Migrationspolitik ein neues Konzept etabliert: ‚Migrationsmanagement‘. ‚Migration muss gemanagt werden, um die Vorteile der Migration maximieren und ihre negativen Folgen minimieren‘ zu können, so lautet die utilitaristische Kernbotschaft. Ausgangspunkt dieses politischen Projekts war der ökonomische Globalisierungsschub nach der Weltwirtschaftskrise 1973. In seiner Folge verstärkte sich die internationale Mobilität von Menschen: Migration wurde zu einer offensiven und aus staatlicher Sicht potenziell unkontrollierbaren Strategie vieler Menschen, mit der sie auf die Folgen neoliberaler Reformen reagierten. Unter dem Etikett Migrationsmanagement propagierten Expert_innen aus dem Umfeld u. a. der International Organization for Migration (IOM) und des International Centre for Migration Policy Development (ICMPD) eine Gegenstrategie: Die staatlichen Fähigkeiten zur Begrenzung unerwünschter Migration sollen gesteigert werden, um eine ,regulierte Offenheit’ gegenüber ‚nützlicher‘ Zuwanderung beherrschbar zu machen. Politisch lässt sich das Projekt der liberalen Strömung in den internationalen Beziehungen zuordnen. Migration wird als positiv betrachtet, weil und insofern sie ökonomisch nützlich ist. So wird deutlich, dass das Projekt den Interessen wirtschaftlich und politischer dominierender Kräfte im Weltsystem eher nutzt, als der großen Mehrheit der Weltbevölkerung.

  • Open Access German
    Authors: 
    Clotten, Stefan;
    Publisher: Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité
    Country: Germany

    Die adhäsive Befestigung von keramischen Inlays erfordert viele mühsa-me und zeitintensive Arbeitsschritte. Zudem werden die Dentin-Bonding-Materialien nicht nach den Herstellerangaben verarbeitet, was unter Um-ständen einen negativen Einfluss auf die Randqualität von keramischen Inlays deren Ränder sich im Dentin befinden können, haben kann. Ziel der Untersuchung: In dieser Studie wurde der Einfluss einer verein-fachten Applikationstechnik auf die Randqualität keramischer Inlays un-tersucht. Material und Methode: MOD-Inlaykavitäten mit Präparationsgrenze im Dentin wurden in 32 humane kariesfreie Prämolaren präpariert. Die Prä-molaren wurden zufällig in vier Gruppen geteilt (n=8). In dem Ver-suchsaufbau war ein Untersuchungsparameter das Inlaymaterial (Empress/Cerec) und der andere die Polymerisation des Dentin-Bonding-Materials vor Insertion des Inlays (P+) und nach Insertion des Inlays (P). Alle Inlays wurden mit einem Dualzement (Variolink II) in Kombination mit einem schmelz- und dentinkonditionierenden Universal-Bonding-Material (Etch & Prime 3.0) eingegliedert. Drei Parameter wurden verwandt, um die Qualität der Versorgung zu bestimmen: 1. Die Passung, gemessen durch die Differenz der Einsenktiefe in die Kavität zwischen der Anprobe und nach dem Zementieren, 2. die Randqualität, die mittels quantitativer Randanalyse im SEM bei einer 200fachen Vergrößerung vor und nach Temperaturlastwechsel (2000 mal zwischen 5° und 55° C) durch Replikas aus Epoxydharz bestimmt wurde und 3. die Randdichtheit, überprüft mit einem Farbstoffpenetrationstest (0,5% wässrige Lösung von basischem Fuchsin). Ergebnisse: Die statistische Analyse (ANOVA) ergab: In allen vier Gruppen waren die Inlays nach der Eingliederung > 5µm tiefer in der Kavität, als bei der Anprobe. Das Ergebnis war für die Gruppe Cerec-Inlays bei denen das Dentin-Bonding vor dem Eingliedern nicht polymerisiert wurde signifikant größer. Die statistische Auswertung der Randanalyse nach dem Friedman und Wilcoxon Test ergab für die zervikalen Bereiche für beide getesteten Kriterien keine statistisch signifikanten Unterschiede (p5 µm deeper in the cavities than at the try-in ses-sion. This is explained by the substance loss from the etching. The measured difference for Cerec inlays inserted in cavities, where the bond-ing agent was not polymerized prior to insertion, was significantly larger. Statistical interpretation of the margin analysis of the cervical segment using the Friedman and Wilcoxon Test revealed no statistical differences (p< 0.01) for both criteria tested. The median values for all groups were 100% for clinical acceptable margin and 0% for marginal opening. The dye penetration test resulted in 71% of the enamel margins and 38% of the dentin margins. Conclusion: By using the universal bonding agent, high margin qualities on dentin and enamel are obtained with ceramic inlays even with the sim-plified approach.

  • Publication . Doctoral thesis . 1872
    Open Access German
    Authors: 
    Killing, Wilhelm;
    Publisher: Humboldt-Universität zu Berlin
    Country: Germany
  • Open Access German
    Authors: 
    Wittchen, Silke;
    Publisher: Freie Universität Berlin
    Country: Germany

    Tragende Rattenweibchen wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Eine Kontrollgruppe blieb ohne Behandlung und zwei Gruppen wurden mit Spironolacton (Trächtigkeitstag 10 bzw. 15 mit je 2 x 20mg/kg KGW in achtstündigem Abstand) behandelt. Bei den Jungtieren wurden folgende Untersuchungen zur Beurteilung der Entwicklung durchgeführt: Einzelgewichte der Postnataltage 1-21, Zeitpunkt der Augenöffnung, des Zahndurchbruchs und der Fellentwicklung sowie bei den männlichen Nachkommen der Zeitpunkt des Hodenabstiegs. Es tritt keine Auffälligkeit hinsichtliche der postnatalen Entwickung auf. Die männlichen Nachkommen wurden in Gruppengrößen von 17 Tieren zu drei Zeitpunkten (Postnataltag 65, 100 und 130) getötet und untersucht. Zur Beurteilung der Funktionalität der Hoden und der Fertilität wurden folgende Untersuchungen vorgenommen: Gewichte der Hoden und Nebenhoden, Anzahl der Spermatiden und Spermien, Spermienmorphologie und Enzymhistochemie. Zusätzlich wurde je eine Untersuchungsgruppe vor dem Untersuchungszeitpunkt mit unbehandelten weiblichen Ratten zu Erzeugung einer F2 Generation verpaart. Unterschied sich die Spermatidenanzahl signifikant, so war sie stets in der Expositionsgruppe, im Vergleich zur Kontrollgruppe, geringer. Auch bei der Spermienmorphologie fanden sich in den Expositionsgruppen mehr abnorme Formen. Die stichprobenartig durchgeführte Beurteilung der Enzymaktivität der Leydigzellen war in den Expositionsgruppen z.T. deutlich geringer als bei der Kontrollgruppe. Die Daten der F2 Generation waren unauffällig. Die therapeutisch eingesetzte Substanz Spironolacton zeigt eine Störung der Funktion der Hoden. Tree groups of pregnant femal rats were formed: a control group and two groups treated with spironolactone (twice 20mg/kg BW at an eight-hour interval on the 10th or 15th day of gestation). The stage of development of the offspring was evaluated on the basis of the following criteria: individual body weight from the 1st to 21st day of life, time of eye opening, time of eruption of teeth, time of fur development and - with male offspring - time of decline of the testes. A change in postnatal development caused by this substance was not observed. The male offspring were killed and examined in groups of 17 animals at three different dates (65th, 100th and 130th day of life, respectively). In order to evaluate the function of the testes and the fertility, testes and epididymides were weighed, the number of spermatids and sperms was counted and the morphology of sperms and histological enzyme chemistry were checked. In addition, prior to the examination, some animals of each group were mated with untreated female rats to create a F2 generation. In those cases where the number of spermatides significantly differed, it was lower in the test groups than in the control group. The sperms morphology data of the test groups were worse in the same manner. The random testing of the enzyme activity of the Leydig cells showed in some cases far worse results in the test groups than in the control group. The data from the F2 generation were unconspicuous. Spironolactone adversely affects the function of the testes. wittchen.pdf

  • Publication . Other literature type . Doctoral thesis . 2019
    Open Access German
    Authors: 
    Lehner, Lukas Johannes;
    Publisher: Freie Universität Berlin
    Country: Germany

    Hintergrund: In den letzten Jahren wurden die Allokationsrichtlinien für die Nierentransplantation der nationalen und internationalen Transplantationsgesellschaften wiederholt angepasst, um dem wachsenden Organmangel zu begegnen. Die diversen Strategien unterscheiden sich jedoch deutlich. In den USA wurde 2014 der „Kidney Donor Profile Index“ (KDPI) zur Einschätzung der Nierenorganspenderqualität eingeführt, um das Spender-Empfängerverhältnis zu verbessern. Hierdurch sollen Empfänger mit niedrigem Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko Spendernieren mit höherer Qualität erhalten, um so die Langzeitergebnisse zu optimieren. In der Eurotransplant-Region erfolgt die Allokation nach chronologischen, immunologischen und geographischen Merkmalen altersangepasst für Empfänger <65 Jahre im Eurotransplant Kidney Allokation System (ETKAS) sowie für Empfänger ≥65 Jahre im Eurotransplant Senior Programm (ESP). Der KDPI stellt ein innovatives prognostisches Modell dar. Jedoch müssen die Auswirkungen dieser neuartigen Strategie auf die Langzeitergebnisse nach Nierentransplantation und die überregionale Anwendbarkeit dieser Maßnahme noch evaluiert und überprüft werden. Methoden: In dieser retrospektiven Zentrumsanalyse wurde der KDPI von 987 erwachsenen Nierentransplantationen in den Jahren 1991-2014 erhoben. Die Ergebnisse wurden analysiert und mit den Daten des amerikanischen „Organ Procurement and Transplantation Network“ (OPTN) verglichen. Ergebnisse: Der mediane KDPI unserer gesamten Kohorte betrug 66%. Der Anteil der >85% KDPI Nieren war im Vergleich zur U.S. Kohorte höher (32.3% versus 9.2%). Von den älteren Patienten (≥65 Jahre), die mehrheitlich innerhalb des Eurotransplant Senior Programmes allokiert wurden, erhielten 62% Nieren mit eine KDPI >95%. Das Transplantatüberleben zensiert für Tod nach 10 Jahren betrug 70.5%. Die Empfänger von >85% KDPI Nieren waren signifikant älter, hatten eine höhere Mortalität, zeigten ein schlechteres Transplantatüberleben und eine niedrigere berechnete glomeruläre Filtrationsrate (eGFR). Die Patienten, die eine ≥99% KDPI Niere erhielten, zeigten mit 72.9% ein akzeptables 5-Jahres Transplantatüberleben zensiert für Tod. Die 5-Jahres Rate für lebende Patienten mit einer funktionierenden Niere übertraf die Ergebnisse aus den OPTN-Daten über das gesamte KDPI Spektrum, obwohl der Anteil an älteren Patienten in unserer Kohorte höher war. In der multivariaten Analyse erwies sich der KDPI als unabhängiger Risikofaktor für Transplantatverlust (Risikoquotient 1.14/10%, p<0.001), obwohl die C-Statistik von 0.62 auf eine limitierte Aussagekraft für individuelle Patienten hinweist. Zusammenfassung: Die Studie zeigt die Anwendbarkeit des KDPI als potentiell nützliche Erfassungsmethode der Nierenspenderqualität auch in einer europäischen Kohorte. Jedoch schränkt der moderate Wert der C-Statistik die prognostische Aussagekraft für den einzelnen Patienten ein. Darüber hinaus zeigt unsere Studie selbst für Nieren mit sehr hohem KDPI akzeptable Ergebnisse, im Gegensatz zu Nieren mit vergleichbarem KDPI in den USA. Background: Recently national and international kidney transplant societies revised their allocation policies to counteract global organ shortage. However, the diverse strategies differ considerably. In 2014 the Kidney Donor Profile Index (KDPI) was implemented in the new U.S. kidney allocation system to refine donor kidney quality evaluation. Thereby, recipients with low predicted mortality and morbidity receive organs of higher quality to optimize long-term outcomes. In the Eurotransplant region organs are allocated by chronologic, immunologic and geographic characteristics as well as matched by age for recipients <65 years of age within the Eurotransplant Kidney Allocation System (ETKAS) and for recipients ≥65 years within the Eurotransplant Senior Program (ESP). The KDPI is an innovative prognostic model, but cross-regional applicability and potential impact on long-term outcomes need to be evaluated. Methods: In this retrospective single center study we assessed the KDPI of 987 adult kidney transplants from 1991-2014. Outcomes were analyzed and compared to Organ Procurement and Transplantation Network (OPTN) data. Results: Overall the median KDPI in our cohort was 66%. The proportion of high KDPI kidneys >85% in our cohort was higher than in the US cohort (32.3% vs. 9.2%). Kidneys for elderly patients ≥65 years were in majority allocated within the ESP, where 62% of the elderly recipients received a kidney with a KDPI >95%. The death-censored graft survival 10 years post-transplant was 70.5%. Recipients of higher KDPI kidneys (>85%) were significantly older and had higher mortality, poorer graft survival and lower eGFR. Recipients of kidneys with a KDPI of ≥99% showed an acceptable graft survival rate censored for death of 72.9%.The rate of living with functioning graft in our cohort at 5 years post-transplant exceeded the matched OPTN US data, despite a higher proportion of elderly patients. Multivariate analysis demonstrated KDPI as an independent risk factor predicting graft loss (HR 1.14 per 10%, p<0.001). However, c-statistics of 0.62 indicated limited prediction ability for individual cases. Conclusion: The study demonstrated the applicability of the KDPI in a European cohort as a potentially useful tool to assess donor quality. However, moderate c-statistic values limit its use to predict outcomes in the individual case. Moreover, long-term outcomes of very high KDPI kidneys were acceptable in our cohort and exceeded the US results.

  • Open Access German
    Authors: 
    Neumann, Friederike;
    Publisher: Freie Universität Berlin
    Country: Germany

    Die Aktivierung kortikaler Netzwerke nach Reizung des Motorkortex (M1) durch Einzelpuls TMS wurde durch verschiedene Methoden der funktionellen Bildgebung (funktionelle Kernspintomographie, funktionelle Positron Emissions Tomographie) nachgewiesen. Dabei konnte anhand der hämodynamischen Antwort dargestellt werden, dass TMS nicht nur im primären Motorkortex, dem Fokus der Stimulation, Aktivitätsänderungen hervorruft, sondern einen Einfluss auf die damit verbundenen kortikalen und subkortikalen Areale ausübt. Im Gegensatz zu den relativ einheitlichen Ergebnissen bei der Aktivierung konnektiver Areale, sind die Ergebnisse zur Antwort in M1 - also am Ort der primären Stimulation - widersprüchlich: Es wird sowohl ein Anstieg (Aktivierung) als auch einen Abfall (Deaktivierung) des rCBF berichtet. Zudem gibt es Arbeiten, die gar keine hämodynamischen Veränderungen nachweisen. Es konnte in der vorliegenden Arbeit gezeigt werden, dass überschwellige Einzelpuls-TMS im primär stimulierten Areal eine vaskuläre Antwort erzeugt, die dem Muster einer „physiologischen“ funktionellen Aktivierung des Motorkortex entspricht. Schwellige Stimulation hingegen führte zu keiner signifikanten Oxygenierungsänderung im stimulierten Areal. Diese Ergebnisse stehen im Einklang mit der Literatur, in der sich ab Intensitäten ≥110% RMT einheitlich ein rCBF-Anstieg findet, der sich unterhalb dieser Grenze nur unzuverlässig (in weniger als 50% der Studien über M1, siehe Abbildung 13) nachweisen lässt. Im Vergleich der verschiedenen in der Literatur berichteten Ergebnisse fällt weiterhin auf, dass auch innerhalb einer Intensität unterschiedliche rCBF- Änderungen auftreten, die sich nicht immer durch die Unterschiede in den externen Stimulationsparametern erklären lassen. Dies weist auf die Bedeutung weiterer Faktoren für den Effekt der Stimulation hin, welche als kontextsensitive Modulatoren des efferenten Signals eingeordnet werden können. Ein Beispiel hierfür ist das Maß der kortikalen Grundaktivität, messbar z.B. durch MEPs. In der vorliegenden Studie wurde zum ersten Mal das motorisch- evozierte Potential simultan mit einer funktionellen Bildgebungsmethode (funktionelle Nahinfrarot-Spektroskopie) aufgezeichnet und beides miteinander korreliert. Die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit zeigen, dass auch bei überschwelliger Stimulation nur im Zusammenhang mit großen MEP-Amplituden signifikante hämodynamische Änderungen auftreten. Dies beleuchtet die entscheidende Rolle der bei Stimulation vorhandenen kortikalen Aktivität für das Maß der erzeugten neuronalen und damit auch hämodynamischen Aktivierung. Es erscheint aufgrund unserer Ergebnisse wichtig, in zukünftigen Studien nicht allein die Intensität der Stimulation sondern auch detailliertere Angaben zur Efferenz berichten. In the last years a variety of studies using functional imagery (fMRI, PET) could show neuronal activation patterns due to single pulse TMS of the motor cortex (M1). At this, hemodynamic response has not only been detected at the site of stimulation itself (M1) but also in remote cortical and subcortical areas connected with the motor cortex. In contrast to the rather consistent results regarding the acitvation of the connected areas, the findings under the coil are somewhat contradictory: Both an increase (activation) and a decrease (deactivation) of the regional cerebral bloodflow (rCBF) have been reported. Other studies could not find any hemodynamic changes at all. In the present study we could show that a suprathreshold stimulus elicits a neuovascular response pattern under the coil that is similar to the changes during "physiological" functional acitvation of the motor cortex. Threshold stimulation, on the other hand, does not induce any significant hemodynamic changes in the stimulated area. These findings are in line with the literature where increases of rCBF are consistently to be found at intensities ≥110% of the resting motor threshold (RMT) but only in 50% of the studies stimulating M1 with threshold or subthreshold intesities. Another striking point regarding literature is, that even studies using the same stimulation paradigm report different rCBF-changes. In those cases, extern stimulation parameters are not sufficient to explain the differing results. This draws attention to the meaning of other context-sensitive modulators on the effect of the stimulation. One example is the cortical excitability which can be measured as motor-evoced potential (MEPs). In the present study, for the first time, MEPs have been recorded simultaneously with functional imagery (Near-infrared spectroscopy). Correlating the data with one another, we could show that, even at suprathreshold TMS, significant hemodynamic responses only occur in connection with high MEP-amplitudes. These findings highlight the important impact of the cortical activation level during the stimulation on the induced neuronal and thus hemodynamical acitivation. According to our results, it seems crucial for further studies not only to report variations of the stimulus-intensity but also to give detailed information about the induced cortico-spinal efferencies.

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